Glems Ort für Apfel, Birne und Co.

© Foto: Thomas Kiehl
Peter Swoboda 02.04.2014

Seit seiner Eröffnung im Oktober 2004 ist das Obstbaumuseum etwas besonderes und stellt in seiner Art wohl im gesamten süddeutschen Raum etwas einmaliges dar. Und so steht das Jahr ganz im Zeichen dieses zehnjährigen Jubiläums. Mitten im Schwäbischen Streuobstparadies gelegen, ist das Obstbaumuseum mittlerweile Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Mit Beginn des Frühlings startet das Obstbaumuseum wie jedes Jahr in die neue Saison. Doch bevor die Tore geöffnet werden können, war dieser Tage Frühjahrsputz angesagt. Da wurde gewischt, gesaugt und abgestaubt sowie Gläser, Geschirr und Besteck gespült. Die erste große Veranstaltung ist am Samstag, 10. Mai. Dann wird Horst Wahl verschiedene Mostsorten präsentieren. Den Gästen soll der Weg des Obstes vom Baum zum Most aufgezeigt werden. Außerdem gibt es Tipps zur Verwendung von heimischem Obst in der Küche. Essen und Trinken ist im Eintrittspreis enthalten. Zudem geht es um Vermarktungsmöglichkeiten und um Obstbrände als Heilmittel. Eröffnet wird der Abend standesgemäß mit einem Most-Aperitiv. Einen Tag später steigt dann der beliebte Blütenhock mit dem siebten Deichselreitertreffen. An diesem Tag wird im Museum ganztägig bewirtet. Am Sonntag, 25. Mai, ist im Obstbaumuseum Biosphärenmarkt mit der Reutlinger Essigmanufaktur, einer Landmaschinenschau und mit Geräten für den Obstbau. Mit dabei ist auch der Metzinger Korbflechter, Walter Kayser. Am Sonntag, 6. Juli, ist im Museum Erntebittgottesdienst und ganztägige Bewirtung. Am 14. September gibt es Führungen zum Tag des offenen Denkmals. Und selbstredend wird bewirtet. Am 4. und 5. Oktober ist großes Festwochenende im Obstbaumuseum. Samstags ist großer Jubiläumsabend im Obstbaumuseum, sonntags steigt das Mostfest des Glemser Trachtenvereins. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gibt es am Wochenende 11. und 12. Oktober, wieder eine Obstsortenbestimmung im Museum mit Fachleuten des Pomologenvereins.

Info Das Obstbaumuseum ist von April bis 31. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Anmeldung von Gruppen nehmen Wolfgang Dürr unter (0 71 23) 1 56 53 und Klaus Lipp unter (0 71 23) 23 85 entgegen.