Freizeit Neue Wanderwege im Biosphärengebiet

Die neuen Flyer für die „Hochgehberge“ liegen vor und werden auf der Tourismusmesse CMT erstmals präsentiert.
Die neuen Flyer für die „Hochgehberge“ liegen vor und werden auf der Tourismusmesse CMT erstmals präsentiert. © Foto: Privat
Region / swp 12.01.2018

Die Mittlere Alb, der Albtrauf und das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wollen sich auf den Weg zur Top-Wanderregion im Mittelgebirgsbereich machen. Zu den bereits zertifizierten Wanderwegen, den Grafensteigen, dem Gustav-Ströhmfeld-Weg, dem Grenzgängerweg , den Wegen zur Einkehr und Besinnung, dem Burgfelsenweg und dem Albsteig (HW 1) können 21 weitere, neue Prädikatswanderwege ausgewiesen werden – insgesamt 170 Kilometer neue Prädikatswanderwege.

Dafür haben sich zahlreiche Partner zusammengeschlossen, die Vorbereitungen mit den letzten naturschutzrechtlichen Genehmigungen, Zertifizierungen, Möblierungen und Beschilderungen in Angriff genommen und eine einheitliche Produktmarke kreiert: Die Wanderregion wird künftig unter dem Namen „Hochgehberge – ausgezeichnet Wandern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ beworben.

Der Slogan „hoch gehen um runter zu kommen“  soll Lustr machen, Entspannung und Erholung in abwechslungsreicher Landschaft zu finden. Am 9. September fällt der Startschuss. Mit einer großen Eröffnungsfeier auf der Burg Hohenneuffen werden die ersten Prädikatswanderwege offiziell eingeweiht. Die Verantwortlichen wollen  auf der CMT neugierig machen und informieren mit einem extra zur Messe aufgelegten Flyer an den Messeständen des Landkreises Esslingen, der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb sowie dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb, alle in Halle sechs der Messe Stuttgart zu finden.

Die künftigen Prädikatswanderwege eröffnen Zugänge zu ganz unterschiedlichen Landschaftsformationen.

In Wäldern, auf Blumenwiesen, in einer Auenlandschaft, an Felsformationen vorbei, entlang von Feldern und über Hügel geht es in die Natur. Das Thema „Hochgehberge“ bietet Wandern gemäß persönlichen Vorlieben und eigener Kondition. Außerdem laden landwirtschaftliche Betriebe und Gastronomen der Wanderregion zum Genuss regionaler Lebensmittel ein. Wer sich in dieser Gegend auf den Weg macht, dem begegnet an vielen Ecken kulturhistorisch Bedeutsames. Es gibt Burgen und Festungen verbunden mit einer langen Geschichte; zuweilen umwoben von Mythen und Sagen.

Für die „Hochgehberge“ haben sich die Landkreise Esslingen und Reutlingen, das Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb beim Regierungspräsidium Tübingen, die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb sowie 18 Kommunen zusammengeschlossen.

18

Gemeinden aus den Landkreisen Reutlingen und Tübingen haben sich für das Projekt „Hochgehberge“ zusammengeschlossen. Ziel:  die Region als Wandegebiet aufzuwerten.

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