Neckartenzlingen Neue Mensa: Wasserrohrbruch sorgt für Probleme

Bei der Einweihung der neuen Mensa wurden die Ehrenamtlichen geehrt. Foto: Gudrun Schmied
Bei der Einweihung der neuen Mensa wurden die Ehrenamtlichen geehrt. Foto: Gudrun Schmied
Neckartenzlingen / GUDRUN SCHMIED 28.11.2013
Kaum eröffnet, schon wieder dicht: Wegen eines Wasserrohrbruchs musste die kürzlich eingeweihte neue Mensa schon wieder geschlossen werden. Das Leck im Rohrnetz wurde bislang nicht gefunden.

Die neue Küche in der Mensa des Schulzentrums musste nur wenige Tage nach der Inbetriebnahme wieder geschlossen werden. Die Mensa wird in naher Zukunft nicht betrieben werden können, informierte die Verwaltung am Dienstagabend den Gemeinderat.

Dabei hatten am Freitagabend die Verantwortlichen allen Grund zum Feiern. Eine lange Geschichte, die der Erweiterung der Mensa im Schulzentrum, fand mit der feierlichen Einweihung der neuen Küche samt Vorrats- und Sanitärräumen und der beiden neuen Schulräume ein glückliches Ende. Bis zu 450 Essen täglich müssen in der Mensa serviert werden. Den freiwilligen Helfer des Mensavereins, die in mehr als 20 Kochgruppen Tag für Tag an ihre Grenzen stießen, war eine sinnvolle Arbeit in der alten Küche nicht mehr zuzumuten.

Schon 2008 begann man, Gedanken und Pläne für eine Erweiterung zu machen. Schnell war klar, dass die Baukosten von mehr als einer Million Euro von der Gemeinde Neckartenzlingen allein nicht zu stemmen sind. Die umliegenden Gemeinden, die Schüler ins Schulzentrum schicken, waren nicht in der Lage, die zunächst geforderten Beiträge zu leisten. Der Dank von Bürgermeister Herbert Krüger ging am Freitagabend ausdrücklich nach Aichtal, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Neckartailfingen und Schlaitdorf, dass endlich doch ein Kompromiss zur Unterstützung gefunden werden konnte.

Ganz besonders dankte er, wie alle anderen Redner, den Mitgliedern des Mensavereins, die die Planung maßgeblich vorantrieben und die mit ihren ehrenamtlichen Kochteams und dem Motto "Futtern wie bei Muttern" die Mensa für Schüler und Eltern so wichtig und zu einem Mittelpunkt des Schulzentrums machen. Hier gebe es, so die drei Schulleiter unisono, Nahrung für Geist und Körper. Alle kochenden Mütter, Väter und Großeltern wurden von der Gemeinde mit einem Präsent zur Einweihung geehrt. Monika Schilling, die Vorsitzende des Mensavereins dankte den Verantwortlichen und berichtete von den Reaktionen der Schüler, als das gewohnte Essensangebot, nach gut vier Monaten Pause, wieder zu haben war. Als Vertreter der Schüler entsendenden Gemeinden betonte Bürgermeister Lorenz Kruß aus Aichtal, dass mit der letztlich vereinbarten Zuschusshöhe von 250 Euro je Schüler ein guter Kompromiss gefunden wurde.

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