Grafenberg / swp  Uhr

Wegen des Verdachts des illegalen Besitzes und Handels mit Betäubungsmitteln ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei gegen einen 32-jährigen, einschlägig polizeibekannten Deutschen aus Grafenberg.

Der Mann, der im Verdacht steht, einen schwunghaften Handel mit illegalen Betäubungsmitteln betrieben zu haben, befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Wegen schwerer räuberischer Erpressung müssen sich ein 18- und ein 23-jähriger Geislinger vor der 3. Großen Strafkammer in Ulm verantworten.

Bei einer anderweitigen Verkehrskontrolle am vergangenen Dienstag in Grafenberg war Beamten des Polizeireviers Metzingen aufgefallen, dass es in der Umgebung des Kontrollortes stark nach Marihuana roch.

Vorläufig festgenommen

Bei ihrer Suche nach der Quelle stießen sie auf ein Abluftrohr aus einem nahegelegenen Gebäude. Sie verständigten die Kriminalpolizei, die die weiteren Ermittlungen aufnahm. Nachdem die Staatsanwaltschaft Tübingen beim zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für das Gebäude, in dem der Tatverdächtigen wohnte, erwirkt hatte, durchsuchten Beamte einer Rauschgiftermittlungsgruppe am Donnerstagvormittag das Haus. Dabei fanden und beschlagnahmten die Kriminalbeamten neben zahlreichen zum Teil fast erntereifen Cannabispflanzen, etwa 1.800 Gramm bereits portioniertes und verkaufsfertig verpacktes Marihuana, zirka achthundert Gramm Haschisch, über 650 Ecstasypillen und mehrere Gramm Amphetamin. Der 32-Jährige, der während der Durchsuchung nicht vor Ort und dessen Aufenthaltsort unbekannt war, stellte sich am Freitagmorgen den Ermittlern.

Er wurde vorläufig festgenommen und noch am Freitagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.

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