Was bringt Motorworld für Metzingen? Wird sie eine Bereicherung oder gar eine Belastung? Wie weit ist die Umsetzung des Projekts schon gediehen? Was sind die Ziele, Angebote und die eventuellen Belastungen für den Verkehr, den Parkraumbedarf in naher Zukunft? Diese fragen haben Stadträte und Kandidaten der Freien Wähler gestellt. Motorworld-Geschäftsführer Volker Rose lud die Delegation ein und lieferte antworten.

Als Kulturdenkmal klassifiziert

Das gesamte Areal der ehemaligen Henning Schmiedetechnik ist als Kulturdenkmal klassifiziert und steht unter Ensembleschutz des Denkmalamtes. Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt ist partnerschaftlich und kooperativ, denn das Unternehmensziel ist es, frühe Industriekultur zu erhalten und durch ein neues Nutzungskonzept wiederzubeleben.

Wie vital sich schon heute das Interesse nicht nur bundesweit, sondern auch von international agierenden Firmen und Konzernen an dem in Metzingen sich gerade entwickelnden Projekt abzeichnet, zeigen die Namen Daimler, Porsche, Bosch und anderen, die bereits als Nutzungsnachfrager bei Motorworld verzeichnet sind.

Das 21 000 Quadratmeter große Gelände wird nicht umzäunt. Es wird ein offen zugänglicher Teil von Metzingen werden. Lukrative Angebote der gehobenen Gastronomie, der Hotellerie (auch sonntags), Kongresse sowie Events mit kulturellen Angeboten sollen die Hallen und Gebäude beleben.

Für Veranstaltungen wird zum Beispiel die 1940 von Karl Rumpp erbaute große Schmiedehalle 2300  Stehplätze oder über 1000 Sitzplätze anbieten können. Karl Rumpp amtierte von 1902 bis 1909 als Stadtbaumeister und entwarf auch die Baupläne der alten Turnhalle und der heutigen Sieben-Keltern-Schule. Am Sonntag, 5. Mai, will die Motorworld Manufaktur Metzingen allen Bürgern und auch den Besuchern von auswärts ihr Konzept vorstellen und den ersten restaurierten Hallenkomplex präsentieren.

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