Es ist unverkennbar auf den Wegen im Ermstal: Der zweite Juli-Sonntag rückt näher. Dann nämlich fallen wieder die Startschüsse für die verschiedenen Läufe des Ermstal-Marathons. Und dafür sind allabendlich Hundertschaften von Hobbysportlern zu Trainingszwecken auf den Beinen, um sich vorzubereiten. Unter anderem bekanntlich auch im Rahmen von „Ermstal – da läuft was“, dem Lauf- und Nordic Walking-Kurs der SÜDWEST PRESSE.

Fast 2700 Sportlerinnen und Sportler standen im vergangenen Jahr bei der ersten kleinen Jubiläumsausgabe an der Startlinie – und bislang werden es von Jahr zu Jahr immer mehr. Um 9 Uhr gehen die größten Teilnehmerfelder auf die Strecke. Dann werden in Bad Urach in Höhe der Albthermen die Zehn-Kilometer-Läufer talabwärts auf die Strecke geschickt, parallel dazu setzen sich talaufwärts die Halbmarathonis und Marathonis vom Metzinger Kelternplatz aus in Bewegung. Beide Läuferfelder treffen sich etwa in der Mitte, was zum einen zur Abwechslung beiträgt und zum anderen zu spontanen Begegnungen unter den Sportlern führt. Ziel für alle ist letztlich wieder der Kelternplatz, spätestens dort kann man mit Konkurrenten, Freunden oder Kollegen über das Geleistete diskutieren.

Walker und Nordic-Walker

Am Mittag machen sich dann vom Marktplatz in Dettingen aus die Walker und Nordic-Walker auf den Weg nach Metzingen, ihre Strecke beträgt etwa 7,5 Kilometer. Am Nachmittag, ab 14.45 Uhr, folgen die Schülerläufe mit Start und Ziel auf dem Kelternplatz. Deren Länge variiert von Jahr zu Jahr zwischen 600 und 1200 Metern. Um dem Sommertermin Tribut zu zollen, wird die Schülerstrecke jeweils gemeinsam mit den verantwortlichen Medizinern des Roten Kreuzes festgelegt. „Je wärmer, desto kürzer“ lautet die Formel, der im vergangenen Jahr Kinder aus 18 Schulen des gesamten Ermstals gefolgt sind. Und heiß ist es beim Ermstal-Marathon eigentlich fast immer.

Das Konzept hinter den Kulissen bleibt unverändert: Die Organisation liegt in den Händen der Leichtathleten der TuS Metzingen, diese werden unterstützt von ihren Kollegen der LG Dettingen und des TSV Urach. An allen drei Standorten sind weitere Vereine und Gruppierungen involviert, wie kaum ein zweites Event trägt die Veranstaltung daher den Titel „interkommunal“.

Wird die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr erreicht?

Neue Gesichter haben sich auch schon angekündigt. Da der Hugo-Boss-Lauf in diesem Jahr nicht stattfindet, werden die Teilnehmer von dort in den Ermstal-Marathon integriert. Schon alleine deswegen müsste zumindest die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr wieder erreicht werden.

Voranmelden kann man sich übrigens ausschließlich über die Homepage der Veranstaltung, das haben bis gestern Nachmittag bereits mehr als 540 Sportler getan. Nachmeldungen sind gegen Zusatzgebühr dann noch am Veranstaltungswochenende in der Metzinger Festkelter möglich. Die Frist zur Voranmeldung endet am 30. Juni.

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