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Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft stellt im Rahmen der fünften Tranche des Landesdenkmalförderprogramms 2013 auch Gelder für zwei kirchliche Projekte in Metzingen zur Verfügung.

„Das Land wird sich an der Turmsanierung der Evangelischen Martinskirche in Metzingen mit 54 870 Euro und an den Renovierungsmaßnahmen der Evangelischen Kirche in Glems mit 12 930 Euro beteiligen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler. Dies habe er gestern vom zuständigen Staatssekretär Ingo Rust (SPD) erfahren. „Ich freue mich sehr über diese großzügige Mittelzuweisung aus dem Finanz- und Wirtschaftsministerium – das ist ein guter Tag für Metzingen!“

Mit dem Landesdenkmalförderprogramm unterstützt die grün-rote Landesregierung den Erhalt, die Sanierung oder die Nutzung von Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus Erlösen der staatlichen Toto-Lotto GmbH und werden vor allem in kirchliche, aber auch kommunale Gebäude investiert. Anträge auf Förderung aus Landesdenkmalmitteln können bei den regional zuständigen Regierungspräsidien gestellt werden. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und entscheidet über die zu fördernden Maßnahmen.

Für Käppeler ist die Denkmalpflege ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des örtlichen Handwerks, das hierdurch von neuen Aufträgen profitiert. „Die Mittel der Denkmalförderung lösen durchschnittlich das achtfache Investitionsvolumen aus“, erläutert er. „Daher stellen sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Förderung des Handwerks und damit zum Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen dar.“