Interim Künstler machen sich auf die Suche

In Grabenstetten sind seit gestern Kunstwerke passend zum Interim-Thema „Suche“ aufgebaut.
In Grabenstetten sind seit gestern Kunstwerke passend zum Interim-Thema „Suche“ aufgebaut. © Foto: Alexander Thomys
Grabenstetten / swp 16.09.2017

Als Ergänzung zum interim-Festival mit dem Thema „Suche“ sind von Lene Rose Gruner und dem Due-Idee Team Tilo Carozzi und Raphael Habel ab Samstag, 16. September, zwei Arbeiten vor dem Rathaus zu sehen. Rose Gruner nimmt mit ihrer Installation „Keltenfürstin“ Bezug zu den Ausgrabungen im Oppidum Heidengraben. In der  „Fundstelle“ vor dem Rathaus sind innerhalb eines Steinkreises Keramikscherben zu entdecken. Die Künstlerin stellt zu den Keramikobjekten dem Betrachter  verschiedene Fragen und Suchaufträge. Der Steinkreis wird behütet von einer Stele mit einem Frauenkopf aus Glas.  er Steinkreis versinnbildlicht auch die Hüle, die sich ehemals vor dem Rathaus befand. Der Kopf der Keltin spiegelt sich zusammen mit dem Albhimmel im „Wasser“ der Hüle.

Rose Gruner, die wie Raphael Habel dem Förderverein Heidengraben angehört, möchte mit ihrer Installation dem Betrachter einen Anreiz geben, das Keltenmuseum Heidengraben zu besuchen, denn dort sind die Lösungen zu den archäologischen Fragen zu finden. Tilo Carozzi und  Raphael Habel haben eine Installation entworfen, bei der ebenfalls mit viel Spaß und Spannung  das Motiv der Suche  erlebt werden kann. Beim Kunstwerk sind viele Schlüssel vorzufinden. Doch welcher passt zum dortigen Schließfach? Im Innern befindet sich ein kleines Kunstwerk. Wer das Fach öffnet, darf es behalten, sollte allerdings etwas anderes hineinlegen. Der Nächste kann dieses wieder heraus nehmen und sollte wieder etwas für den Nächsten deponieren. Jeden Tag wird ein neues Kunstwerk in das Schließfach gelegt.

Ein weiteres Werk der beiden Künstler kann in Grabenstetten in der Junggasse 13 aufgesucht werden. Es ist eine Lichtinstallation mit einem freischwebenden Bild.