Kinderbetreuung Kinderhaus: Spatenstich folgt im September

Hinter dem Grabenstetter Rathaus sind derzeit Archäologen im Einsatz, um die Spuren der Kelten zu sichern, ehe das neue Kinderhaus gebaut wird.
Hinter dem Grabenstetter Rathaus sind derzeit Archäologen im Einsatz, um die Spuren der Kelten zu sichern, ehe das neue Kinderhaus gebaut wird. © Foto: Alexander Thomys
Grabenstetten / ath 20.07.2018

Nägel mit Köpfen machte der Grabenstetter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in Sachen Kindertagesstätte. Bekanntlich fehlt der Albgemeinde derzeit der Raum, um für alle Kinder entsprechende Betreuungsmöglichkeiten zu bieten. Für die Kindertagesbetreuung soll daher ein Neubau hinter dem Grabenstetter Rathaus her, nachdem eine provisorische Containerlösung sich zuvor als zu kostspielig erwiesen hatte.

Wirklich günstig ist natürlich auch das geplante Kinderhaus nicht zu haben, das aber durch seine langfristige und flexible Nutzung überzeugen kann. Nun hat das Grabenstetter Gremium die ersten Gewerke vergeben: Zum Zuge kamen dabei die ortsansässigen Unternehmen Jürgen Kazmaier Bauunternehmung und Mayer-Holzbau, sowie jeweils ein Unternehmen aus Bad Urach und aus Metzingen. Die Gewerke kommen insgesamt auf einen Angebotspreis in Höhe von 159 000 Euro. „Wir sind damit fast im Kostenrahmen gelandet“, bilanzierte Grabenstettens Bürgermeister Roland Deh. Die Gesamtkosten des eingeschossigen Projektes belaufen sich nach Architekt Falk Kazmaier auf rund 360 000 Euro.

Archäologen im Einsatz

Bevor allerdings hinter dem Grabenstetter Rathaus gebaut werden kann, sind zunächst die Archäologen dran, denn das Gebäude soll auf einem Teil der keltischen Befestigung des Heidengrabens errichtet werden. Im Auftrag des Landesdenkmalamtes findet daher derzeit eine Rettungsgrabung statt. Schon bald sollen aber die Bauarbeiten für die Rula-Tiger-Gruppe beginnen: Der offizielle Spatenstich für den Neubau des Kinderhauses ist für den 7. September diesen Jahres geplant.

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