Zainingen / GUDRUN SCHMIED  Uhr
Mit einem bunten Musiknachmittag führten die Kinder des Kindergartens Zainingen ihren Zuhörern vor, was sie während des Musikprojekts in den vergangenen Wochen gelernt haben.

Eigentlich könne man gar nicht früh genug anfangen Musik zu machen, meint Gisela Werz. Was lag also näher, als im Kindergarten ein Musikprojekt anzubieten. In zwei Gruppen wurden die Kinder ein Mal wöchentlich mit den Orffschen Instrumenten und der Melodica bekannt gemacht. Singen und Rhythmus waren ebenso wichtig, berichtete Werz. Im Zaininger Kindergarten wird zwar täglich gesungen und die Musik als wichtiges pädagogisches Instrument eingesetzt, trotzdem war das Projekt auch für die Erzieherinnen aufschlussreich.

Zum Abschluss hatte man Eltern, Geschwister und Großeltern eingeladen und konnte vorführen, was man gelernt hatte.

Diverse Lieder, am Akkordeon begleitet von Igor Omelchuk, wurden gesungen und rhythmisch begleitet. In den Texten drehte sich alles um das beliebte Lego-Spielzeug. Dabei wurden den Kindern wichtige musikalische Grundbegriffe wie laut - leise oder schnell - langsam verdeutlicht.

"Alles", so Werz, "kann als Instrument dienen." Hände, Füße, Trommeln und Glocken, Xylophone und Melodicas, ja sogar Legosteine. Begeistert machten die Kinder mit. Unterstützt wurden die Kindergartenkinder von der Jugendgruppe des Akkordeonorchesters des Schwäbischen Albvereins, dem Gisela Werz vorsteht. Drei junge Melodicaspieler, die vor nicht allzu langer Zeit noch den Kindergarten besuchten, greifen hier in die Tasten.