Vor ganz erhebliche Probleme ist am Freitag die Feuerwehr Metzingen gestellt worden. Gegen 10.20 Uhr war die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen von einem Flächenbrand zwischen Weinberg und Hofbühl informiert worden. Nach der Alarmierung setzten sich von Neuhausen und Metzingen jeweils ein Löschfahrzeug in Marsch.

Kein Durchkommen

Gestaltete sich die Suche im unwegsamen und unübersichtlichen Gelände schon sehr schwer, erwartete die Löschkräfte im Anschluss noch ein weitaus größeres Problem: Auf den Zufahrtswegen waren die Äste der Bäume so tief, dass ein Befahren der Wege nicht möglich war. Auf der Anfahrt hatten massive Äste an den Fahrzeugen bereits erhebliche Schäden angerichtet. Nach Auskunft von Metzingens Feuerwehrkommandant Hartmut Holder hatten die Wehrmänner keine andere Möglichkeit, als einen großen Teil des Weges vor den Einsatzfahrzeugen her zu gehen und mit Äxten und Kettensägen den Rückweg zu sichern. Diese mühsame Arbeit dauerte mehr als doppelt so lange, wie die Bekämpfung des Brandes. Er war durch eine unbeaufsichtigte Feuerstelle am Waldrand entstanden. Bei der aktuellen trockenen Witterung ist das nicht nur fahrlässig, sondern auch verboten.