Vor einem Haus in der Riedericher Entenbachstraße hat sich bereits eine Menschenmenge zusammengefunden. Schläuche werden ausgerollt, Gerätschaften aus den hochausgerüsteten Einsatzwagen getragen. Und schon kommt ein Einsatzfahrzeug mit Sirene angerauscht, heraus springt Teil zwei des einsatzbereiten Feuerwehr-Teams.

Wäre tatsächlich ein Brand im Obergeschoss eines Hauses ausgebrochen, wie in der Übung der Jugendfeuerwehr am Samstag simuliert wurde – die Hausbewohner wären beim Riedericher Feuerwehr-Nachwuchs in guten Händen gewesen.

Der Kommandant ist zufrieden

Harald Hacker, Kommandant der Riedericher Feuerwehr, moderierte das Spektakel und erklärte den Zuschauern, was vor sich geht: Eine Leckage an einem Dieselfass, keine vermissten Personen.

Bis das „Feuer“ gelöscht ist, vergehen einige Minuten. Nach einer knappen halben Stunde haben es die neun Jugendlichen geschafft.

Doch noch ist nicht ans Einpacken zu denken: „Die elektrischen Lüfter werden jetzt vorbereitet – durchs Garagentor wird das Gebäude belüftet, damit man den Rauch rausbekommt“, erklärt Hacker. „15 Mädchen und Jungs wären ideal, heute waren neun dabei – wir brauchen dringend Nachwuchs!“

Die Jugendfeuerwehr trifft sich immer im Wechsel mit der aktiven Feuerwehr montags um halb sieben, also alle zwei Wochen, außer in den Sommerferien.

Das nächste Treffen ist am Montag, 11. November.

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junge Feuerwehrleute haben am Samstag geübt. Die Riedericher Jugendfeuerwehr sucht Nachwuchs ab elf Jahren. Das nächste Treffen ist am Montag, 11. November, 18.30 Uhr.