Grabenstetten Infotafeln geben Auskunft über Wanderwege

Landwirte weisen mit Plakaten auf das Problem "Hundekot" hin. Foto: Archiv
Landwirte weisen mit Plakaten auf das Problem "Hundekot" hin. Foto: Archiv
Grabenstetten / GUDRUN SCHMIED 01.03.2012
Über unangenehme Hinterlassenschaften hat der Gemeinderat Grabenstetten diskutiert. Gütlesbesitzer beklagen, auf ihren Grundstücken finde sich immer wieder Hundekot. Nun wird über Abhilfe nachgedacht.

Hundekot auf Wiesen und Feldern ist ein Ärgernis. Als Gütlesbesitzer, insbesondere im Vogeltal, sei es praktisch nicht mehr möglich, auch nur einen Schritt zwischen seinen Bäumen zu tun, ohne in Hundekot zu treten, so die Feststellung aus dem Rat. Über die Aufstellung von Tütenspendern wurde nachgedacht und die Verwaltung erklärte die momentane Praxis, dass jeder Hundehalter im Rathaus Tüten erwerben könne, um diese zu Hause aufzubewahren. Falls sich die Grabenstetter Bürger also regelkonform verhalten, würde das Problem eher von auswärtigen Hunden verursacht. Die Aufstellung von Hundetütenspendern müsste geprüft werden, hieß es. Außerdem müsse überlegt werden, an welchen Stellen es sinnvoll ist, solche Spender bereitzustellen.

Ebenfalls um den Standort ging es bei der Diskussion um drei Infotafeln zum Biosphärengebiet. Die Verwaltung schlug die Parkplätze Seelenau und Böhringer Straße beim Heidengraben sowie einen Standort am Fluggelände vor. Die Tafeln sollen gemeinsam mit den anderen Gemeinden im Biosphärengebiet über Mythos Schwäbische Alb bezogen werden und werden bezuschusst. Die Gestaltung der Tafeln soll mit spezifischen Informationen über Grabenstetten und die dortigen Wanderwege aufwarten.

Erfreulich war der Rechnungsabschluss der Wasserversorgung für das Jahr 2010. Nach einem Jahresverlust von 21 600 Euro 2009 wurde 2010 ein Überschuss von 21 200 Euro erzielt. Dies ist der Erhöhung des Wasserzinses, der erfreulich geringen Verlusten und dem geringeren Wasserverbrauch der Bevölkerung zuzuschreiben. Mit diesem Gewinn kann der noch immer anstehende Verlustvortrag auf 242 000 Euro reduziert werden. Auch für 2011 erwartet die Verwaltung ein ähnlich gutes Ergebnis.

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr in ihrer Corpsversammlung Hans Jürgen Scheu zum stellvertretenden und Ralf Scheu zum zweiten stellvertretenden Kommandanten gewählt hatte, bestätigte der Gemeinderat diese Wahl einstimmig.