Bildung Im Wald gibt es viel zu lernen

Kinder unterwegs mit dem Förster.
Kinder unterwegs mit dem Förster. © Foto: Privat
swp 08.06.2017

Kürzlich fanden die Naturtage im Kindergarten Schloßstraße statt, bei denen rund 40 Kinder mit ihren Erzieherinnen aufbrachen, um den Metzinger Wald zu erkunden.

Förster Ulrich Notz nahm die Kinder in Empfang und zeigte ihnen ganz kleine und junge Bäume sowie die großen Exemplare davon im Metzinger Wald. Er gab den Kindern Bäume für den Kindergarten mit. Diese werden nun im Kindergarten gemeinsam eingepflanzt, und so kann das Wachstum der Bäume weiter beobachtet werden. „Dadurch hat unser Naturtag auch etwas Bleibendes für die Kinder. Damit sind unsere Naturtage nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern  die Erlebnisse  finden Platz in unserem Alltag und ganz nebenbei erleben die Kinder sehr viele Bildungsprozesse“, so eine Erzieherin aus der Schloßstraße.

Aber auch fern ab der Wege gab es für die Kinder viel zu entdecken. Frösche, Schnecken, Spinnen, Würmer  beeindruckten die Kinder sehr, doch das absolute Highlight war das Entdecken eines riesigen Feuersalamanders. „Der Wald ist ja wie ein Zoo“, stellten die Kinder amüsiert fest. Daher war es nun den Kindern besonders wichtig, weitere Tiere zu finden.

Doch auch die markierten Bäume, die eine Straße für den Schlepper bilden, machten weiter neugierig.  So stellte ein Kind die Frage, was die grünen und roten Symbole an den Bäumen bedeuten. Daraufhin erklärte Förster Notz, die Waldarbeiter können an ihnen erkennen, ob ein Baum weiterhin im Wald wachsen darf oder ob er gefällt wird.

„Was passiert mit den gefällten Bäumen?“ lautete daraufhin die erste Frage der Kinder.  Förster Notz sorgte für Erstaunen, mit seiner Antwort, dass nicht nur Papier, sondern auch Möbelstücke aus ihnen angefertigt werden.