Ungeachtet der großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie nimmt Hugo Boss auch in dieser Ausnahmesituation seine gesellschaftliche Verantwortung wahr. Mit dem Ziel die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu schützen und die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen hat Hugo Boss bereits frühzeitig nahezu sämtlichen Beschäftigten im Verwaltungsbereich die Arbeit aus dem Home Office ermöglicht. Zudem hat das Unternehmen, zum Schutz der Öffentlichkeit und unter Beachtung behördlicher Vorgaben, nahezu sämtliche eigenen Geschäfte sowie Verkaufspunkte bei wichtigen Handelspartnern in Europa und Amerika vorübergehend geschlossen.

Metzingen

Um auch in der jetzigen schwierigen Situation einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit zu leisten, hat Hugo Boss seine Produktionsstätte am Firmensitz in Metzingen vorübergehend auf die Herstellung von Gesichtsmasken umgestellt. Dort werden in den kommenden Wochen zunächst rund 200 000 wiederverwendbare Masken hergestellt und im Anschluss an öffentliche Einrichtungen gespendet. Gleichzeitig wird das Unternehmen 20 Prozent seiner momentan in den USA erzielten Onlineumsätze an das Amerikanische Rote Kreuz spenden und damit wichtige Hilfsmaßnahmen gegen die Pandemie unterstützen.

Kurzarbeit bei Hugo Boss

Dank seiner gesunden Bilanzstruktur sieht sich Hugo Boss für die finanziellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Pandemie gut gerüstet. Auch hat das Unternehmen bereits frühzeitig umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung des Free Cashflows ergriffen. So haben Vorstand und Betriebsrat der Hugo Boss AG die Einführung von Kurzarbeit für die Beschäftigten in Deutschland ab April 2020 vereinbart. Auch der Vorstand der Hugo Boss AG wird sich solidarisch an den Maßnahmen zur Sicherstellung des Cashflows beteiligen und für die Monate April und Mai freiwillig auf 40 Prozent seiner Grundvergütung verzichten.

Keine Dividende für 2019?

Nichtsdestotrotz führen die negativen Auswirkungen der Pandemie derzeit zu einem erheblichen Rückgang von Umsatz, Profitabilität und Cashflow. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wie lange diese Situation anhalten wird. Aus diesem Grund haben der Vorstand und der Aufsichtsrat am Montag beschlossen, der Hauptversammlung die Aussetzung der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 vorzuschlagen. Die Thesaurierung des Bilanzgewinns soll die finanzielle Stabilität und Flexibilität des Unternehmens zusätzlich stärken.

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Metzingen

Vor dem Hintergrund der andauernden Pandemie sowie der behördlich angeordneten Kontaktsperren haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hugo Boss AG zudem entschieden, die entsprechende neue gesetzliche Regelung in Anspruch zu nehmen und die Hauptversammlung in diesem Jahr rein virtuell abzuhalten. Die virtuelle Hauptversammlung soll am 27. Mai 2020 stattfinden und wird alle vom neuen Gesetz geforderten Bedingungen erfüllen. Das Unternehmen sieht vor, bis zum 20. April 2020 eine neue Einladung im Bundesanzeiger sowie auf der Unternehmenswebsite zu veröffentlichen.

Hugo Boss wird die Entwicklung der Pandemie und deren Auswirkungen auf sein Geschäft auch weiterhin sehr genau beobachten und, wenn notwendig, weitere Maßnahmen einleiten. Auch der Gewinnverwendungsvorschlag wird mit Blick auf die weitere Entwicklung laufend überprüft und vor der Hauptversammlung gegebenenfalls aktualisiert. Am 5. Mai wird Hugo Boss seine Quartalsmitteilung für die ersten drei Monate 2020 veröffentlichen.