Grafenberg Hinter den Kulissen

Alle Bürger wünschen sich, dass in Grafenberg bald wieder Ruhe einkehrt.
Alle Bürger wünschen sich, dass in Grafenberg bald wieder Ruhe einkehrt. © Foto: Eva Focht-Rabel
PETER SWOBODA 15.12.2015
Alle in Grafenberg wünschen sich wohl, dass sich die Wogen im Finanzstreit glätten. Das wird aber noch eine Weile brauchen. Unterdessen hat sich der Gemeinderat zu internen Gesprächen getroffen.

In einem offenen Brief hat sich Altbürgermeister Holger Dembek gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, während seiner Amtszeit sei nicht solide gewirtschaftet worden (wir haben berichtet).

Dembek verwahrt sich in seinem Schreiben vor allem gegen fehlende Perspektiven der Grafenberger Finanzwirtschaft. Trotz der schwachen Finanzausstattung des Ortes könnten die Zukunftsaussichten durchaus positiv sein. In diesem Zusammenhang verweist er auf den bevorstehenden Bau der Ortsumfahrung B 313.

Unterdessen wünschen sich die Mitglieder des Grafenberger Gemeinderats, dass sich die Wogen im Finanzstreit langsam wieder glätten. Mittlerweile hat sich das Gremium zu Gesprächen getroffen, ist aber offenbar noch zu keinem Ergebnis gekommen. Die Kommunalpolitiker ziehen in Erwägung, ebenfalls eine öffentliche Erklärung zu verfassen.

Wie FWV-Gemeinderat Thomas Vorwerk gegenüber unserer Zeitung andeutete, sehen die Gemeinderatsmitglieder weiterhin Beratungs- und Gesprächsbedarf. "Wir werden uns nochmal zu Gesprächen treffen", so Vorwerk, "und es ist noch nicht sicher, ob wir eine öffentliche Erklärung abgeben werden." So bleibt also abzuwarten, wie sich die Dinge in dem 2500-Seelen-Ort entwickeln werden.