Alte Schallplatten, Briefmarken, Omas Goldrand-Geschirr, allerlei nützliche gebrauchte Haushaltsgeräte, dazu Krimskrams, Lampen und Deko-Objekte sowie Winterjacken und Kinderstiefel sind am Samstagnachmittag auf knapp einem Dutzend Tischen am Einkaufszentrum in der Stuttgarter Straße zu bewundern. Die Flohmarkthändler haben wie gewohnt ihre Stände an der Laderampe des Metzinger Kaufland-Markts aufgebaut.
Auch wenn dieser Tage fast alle Flohmärkte im Land wegen der wieder ansteigenden Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus abgesagt wurden, zu diesem kleinen Trödelmarkt durften Händler wie Klaus und Bärbel Baur aus Reutlingen trotzdem anreisen – dank der bestens ausgeschilderten „Einbahnregelung“ für Besucher und der Auflage, dass diese ebenso wie die Händler coronagerecht Mund-Nase-Schutz tragen.
Dem Paar, das gerade ein komplettes Ess-Service für eine Kundin in Papier verpackt, gefällt dieser Flohmarkt besonders gut, da er erst um 14 Uhr beginnt. „Wenn das Wetter gut ist, strömen die Besucher hier alle zwei Wochen“, sagt Bärbel Baur – selbst zur Coronazeit.