Grabenstetten Gute Wolkenstraße statt Gewitter

Besser als vorhergesagt waren die Bedingungen für die Bundesliga-Flieger aus Grabenstetten.
Besser als vorhergesagt waren die Bedingungen für die Bundesliga-Flieger aus Grabenstetten. © Foto: Privat
Grabenstetten / SWP 12.06.2015
Von ihrer besten Thermikseite zeigte sich die Schwäbische Alb am Samstag des vergangenen Rundenwochenendes der zweiten Segelflugbundesliga. Schöne Wolkenaufreihungen kennzeichneten am Mittag den Himmel.

Von ihrer besten Thermikseite zeigte sich die Schwäbische Alb am Samstag des vergangenen Rundenwochenendes der zweiten Segelflugbundesliga.

Schöne Wolkenaufreihungen kennzeichneten am Mittag den Himmel. So konnten die Piloten aus Grabenstetten mit geschickter Wahl ihrer Flugwege gute Geschwindigkeiten erzielen. Durch die hohen Temperaturen und die labile Luftmasse kam es am Nachmittag zu Überentwicklungen der Quellwolken, sodass die Thermik durch Schauer zerstört wurde. Die großen Gewitter blieben jedoch entlang der gewählten Routen aus. Nachwuchspilot Henrik Theiss, der es nicht unter die "Top 3" an diesem Wochenende schaffte, war erstaunt über die guten Steigwerte. "Ich konnte auf der Alb mit bis zu fünf Meter pro Sekunde kreisen. Das Wetter war viel besser als vorhergesagt", erzählte Theiss. Wie schon die vergangenen zwei Wochen war Nico Walker am schnellsten unterwegs. Seine Strecke legte Walker optimal zwischen Schwenningen und Grabenstetten in das Gebiet des guten Steigens. Am Ende des Tages standen 253 Kilometer und 101 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho. "Unter den dunklen Wolken ging es erstaunlich gut", berichtet Walker. Emanuel Ladner wählte ebenfalls die "Alb-Rennstrecke" zwischen Klippeneck und Aalen, welche er mit 98 Kilometer in der Stunde abflog. Dritter im Bunde war Erich Sigel. Mit seiner langjährigen Streckenflugerfahrung wählte er gekonnt einen Flugweg auf der Alb bis nach Donaueschingen und zurück. 230 Kilometer und 92 Kilometer in der Stunde waren das Ergebnis. Nach dem Rückschlag in Runde sieben, in welcher Grabenstetten um fünf Plätze in der Tabelle nach hinten rutschte, stehen die Piloten von der Vorderen Alb nach 'Runde acht' nun wieder auf Rang zehn. An der Spitze platziert sich der am Fuße der Alb gelegene Verein aus Dettingen/Teck, gefolgt von den Piloten aus Laichingen und dem LSV Homberg/Ohm.

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