Für Sonntag waren beste Segelflugbedingungen bei früh einsetzender Thermik gemeldet. Kurz nach 11 Uhr verließ der erste Pulk von Gleitschirmen den Hohenneuffen in Richtung Roßfeld. Unter den vielen Piloten, Herbert Porst vom DGCW Neidlingen.

Vorbei am Thyssen-Turm

Über Urach, Engstingen, Burladingen flog er nach Balingen, wo er die Alb verließ. Am Thyssen-Test-Turm ging es vorbei über Villingen-Schwenningen zum Schluchsee. Am Feldberg bog er nach Süden ab Richtung Todtmoos. Über den Belchen und dem Schauinsland ging es weiter nach Norden zum nächsten Wendepunkt, Kirchzarten. Von hier gleitet Porst ins Rheintal ab bis er zwischen Müllheim und Neuenburg am Rhein, nach acht Stunden Flugzeit zur Landung ansetzte. Seine maximale Flughöhe war 2743 Meter. Ihm gelang damit der erste von der Alb gestartete Flug über 200 Kilometer.

Gute Ausgangslage für Bundesliga

Weitere sieben Piloten flogen an diesem Sonntag zwischen 110 und 163 Kilometer und landeten im Schwarzwald oder im Rheintal. Ein erfolgreicher Flugtag also für die örtlichen Vereine im Kampf für gute Bundesligaplatzierungen.