Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, das Tragen von nicht-medizinischen Mund-und Nasenschutzmasken, etwa beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr, verpflichtend einzuführen. Gelten soll der Beschluss ab dem kommenden Montag, 27. April. Da hierzu auch einfache, selbstgenähte Masken ausreichen, stellen das Metzinger Nähcafé und die Stadtverwaltung Metzingen ab sofort eine Nähanleitung und ein Schnittmuster zur Verfügung.

Selbstgenähte Masken eine gute und kostengünstige Alternative

Auch mit einfachen, selbstgenähten Masken wird das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von Tröpfchen verhindert, teilt die Stadtverwaltung mit. Wenn möglichst viele Menschen eine Maske tragen, werde der Verbreitung des Coronavirus entgegengewirkt. Einen Selbstschutz würden diese Masken hingegen nicht bieten, betont die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Es sei wichtig, dass für die Masken Stoffe aus Baumwolle oder Baumwollpolyestermischungen verwendet werden, sodass diese bei mindestens 30 Grad, besser aber bei 60 Grad waschbar sind.

Nähanleitung online über das Nähcafe oder die Stadtverwaltung

Die Nähanleitung und das Schnittmuster wurden von Margarete Riedlinger, Bürgermentorin und Leiterin des Metzinger Nähcafés, eigens angefertigt und zur Verfügung gestellt.

Beides ist ab sofort auf der Internetseite der Stadt Metzingen sowie auf dem Blog von Margarete Riedlinger abrufbar. Die Nähexpertin steht auch als Ansprechpartnerin für Nachfragen oder weitere Tipps zur Verfügung.

Kontakt bei Fragen und Anregungen

Zu erreichen ist Margarete Riedlinger unter der Telefonnummer (0 71 23) 62 54. Interessenten können auch gerne auf den Anrufbeantworter sprechen oder eine E-Mail schreiben an: naehcafe.metzingen@gmail.com.

Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen


Die baden-württembergische Landesregierung führt ab dem kommenden Montag, 27. April, eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ein. Eine bundesweit einheitliche Linie in Sachen Maskenpflicht gibt es bislang nicht: Sachsen hat sie bereits eingeführt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern ziehen in der kommenden Woche nach. In Baden-Württemberg hatten die Städte Sulz am Neckar und Kirchheim unter Teck ebenfalls schon eine Maskenpflicht beschlossen. Die Universitätsstadt Tübingen wollte nachziehen. Laut Landesregierung ist mit der Pflicht zu einem Nasen-und-Mund-Schutz kein medizinischer Mundschutz gemeint, notfalls reiche auch ein Schal oder Tuch aus.