Kinderfasching Genug Zeit für freies Spiel

Beim Kinderfasching geht kein Kind leer aus. In Spielen gab es kleine Gewinne – und am Ende eine Geschenkedusche.
Beim Kinderfasching geht kein Kind leer aus. In Spielen gab es kleine Gewinne – und am Ende eine Geschenkedusche. © Foto: Thomys
Hülben / Alexander Thomys 13.02.2018

Als sich die Türen der Hülbener Rietenlauhalle am vergangenen Freitag öffneten, hatten einige Eltern damit zu kämpfen, ihre Kinder trotz der Kälte vom Spielplatz in die Halle zu bugsieren. Doch kurze Zeit später war diese Episode vergessen: Beim Kinderfasching in der Rietenlauhalle hatten wohl alle Kinder ihren Spaß an dem vielfältigen Programm.

Dieses hatte der Förderverein Schule und Jugend Vordere Alb organisiert – bereits zum neunten Mal in Folge. „So etwas hatte bis dahin in Hülben noch gefehlt“, erinnert sich Martina Kriegs, Vorsitzende des Fördervereins. Der Eindruck täuschte nicht: „In den ersten zwei Jahren haben wir den Kinderfasching noch in der Schule ausgerichtet, aber dann kamen so viele Kinder und Eltern, dass wir in die Rietenlauhalle ausweichen mussten.“

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn in Hülben wird für die Familien bei freiem Eintritt viel geboten. Sonja Puskas führte dabei durch das Programm und beschenkte die Kinder zusammen mit ihrem Mitstreiter im Harlekin-Kostüm mit allerlei Kleinigkeiten. „DJ Hitschleuder“ sorgte dann für die passende Partymusik, als Sportlehrerin Christine Kuba mit den Prinzessinnen, Indianerinnen und Polizistinnen tanzte. Die Jungs hielten sich derweil vornehm zurück und kommentierten das Geschehen aus sicherer Distanz.

Bei „Zauberin Edina“ oder einem Luftballonkünstler waren die Jungen dann auch wieder mit Begeisterung dabei. So war für jeden etwas geboten – zumal auch für das „freie Spiel“, so Kriegs, genügend Zeit eingeplant wurde. Die ebenfalls verkleideten Eltern konnten sich derweil an Crepes, Getränken und einem Kuchenbuffet stärken, zu dem viele Eltern einen Teil beigetragen hatten. „Ohne Kuchenspenden geht es nicht“, lobte Kriegs die Eltern. Eine Tombola mit 450 Preisen sorgte ebenfalls für weitere Abwechslung.