Metzingen Für Privatbesitzer

Die Fassadendämmung zählt zu den Maßnahmen, die unter die neuen Förderrichtlinien fallen. Foto: Archiv
Die Fassadendämmung zählt zu den Maßnahmen, die unter die neuen Förderrichtlinien fallen. Foto: Archiv
Metzingen / SWP 02.02.2013
Wer sein Haus energetisch sanieren möchte, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse des Bundes.

Mit der Verbesserung der Förderung wird privaten Hausbesitzern die Entscheidung für die Sanierung der eigenen vier Wände erleichtert. Sie können künftig mit bis zu 18 750 Euro einen deutlich höheren Investitionszuschuss von der KfW erhalten. Die verbesserten Zuschüsse können ab sofort direkt bei der KfW beantragt werden. Anträge, die seit dem 20. Dezember 2012 bei der KfW eingegangen sind, werden automatisch mit den neuen Zuschussbeträgen zugesagt.

Im Programm "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" werden sowohl Einzelmaßnahmen, beispielsweise Dämmung der Außenwände, des Daches, Erneuerung der Fenster, Heizungsmodernisierung als auch Komplettsanierungen gefördert. Bei Einzelmaßnahmen erhöht sich der Investitionszuschuss von 7,5 Prozent auf zehn Prozent der förderfähigen Kosten, der maximale Zuschussbetrag liegt bei 5000 Euro pro Wohneinheit. Bei einer umfassenden Sanierung eines Altbaus auf das Niveau Effizienzhaus 70 beziehungsweise Effizienzhaus 55 erhöht sich der Investitionszuschuss auf 20 Prozent beziehungsweise 25 Prozent der förderfähigen Kosten. Der maximale Zuschuss beträgt hier 15 000 Euro beziehungsweise 18 750 Euro pro Wohneinheit.

Parallel zu den Verbesserungen bei den Investitionszuschüssen werden auch die Tilgungszuschüsse in der Kreditvariante für die KfW-Effizienzhäuser 70 und 55 angehoben und zwar auf 12,5 Prozent beziehungsweise 17,5 Prozent des Zusagebetrages. Eine Antragstellung mit den erhöhten Tilgungszuschüssen ist ab dem 1. März über die Hausbank möglich.

Außerdem startet die KfW ab 1. März ein Ergänzungs-Kreditprogramm zur Förderung von Heizungen auf Basis "Erneuerbarer Energien". Die zinsgünstigen Kredite von bis zu 50 000 Euro je Wohneinheit können in Kombination mit Investitionszuschüssen aus dem Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Anspruch genommen werden. Gefördert werden zum Beispiel thermische Solarkollektoren oder Biomasseanlagen.

Info Auskünfte zu Darlehens- und Zuschussprogrammen erteilt der Umweltberater Wolfgang Zimmermann im Rathaus Zimmer 225, Telefon: (0 71 23) 92 52 40, E-Mail: W.Zimmermann@Metzingen.de.

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