Schulsanierung Für elektronische Schließanlage

Der neue Anbau der GMS Vor­dere Alb.
Der neue Anbau der GMS Vor­dere Alb. © Foto: Archivfoto: Thomys
Römerstein / Alexander Thomys 23.06.2018

Große Zufriedenheit herrschte bei der jüngsten Römersteiner Gemeinderatssitzung, als das Gremium weitere Gewerke für die Sanierung und den Ausbau der Gemeinschaftsschule Vordere Alb in Böhringen vergeben hat. „Wir sind momentan, trotz der guten Konjunktur, dazu in der Lage zu sagen, dass wir fachlich qualifizierte Angebote für alle Gewerke bekommen haben. Und dass die Angebote absolut im Kostenrahmen liegen“, bilanzierte Römersteins Bürgermeister Matthias Winter.

Kostspielig ist der Umbau der Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule natürlich trotzdem. So kostet die Möblierung der Fachräume und die dazugehörige Technik rund 73 000 Euro, der Auftrag ging an die Firma Weba aus Oberzent-Beerfelden. Schreinerarbeiten und den Einbau der neuen Glastrennwende übernimmt die Laichinger Firma Wolf für rund 27 000 Euro. An dasselbe Unternehmen gingen weitere Schreinerarbeiten für die Möblierung in Höhe von rund 32 000 Euro. Schlosserarbeiten im Bestandsgebäude, die etwa den Einbau einer Fluchttreppe und von Brandschutztüren betreffend, ging an die Römersteiner Firma Metallbau Füllemann (24 000 Euro). Die Ausstattung für den Maschinenraum im Neubau kommt indes von der Aichstetter Firma Miller (19 000 Euro), die Medienausstattung – Tafeln und Beamer – liefert die Firma Hofmann aus Garmisch-Partenkirchen für rund 19 000 Euro.

Insgesamt seien damit nun 80 bis 85 Prozent der Gewerke vergeben worden, erklärte Bürgermeister Winter. „Wir liegen damit weiterhin im Kostenrahmen“, erklärte der Schultes zufrieden. Im September sollen im Gemeinderat die letzten Aufträge für den Umbau der GMS vergeben werden. Neben der Vergabe einigte sich der Römersteiner Gemeinderat nach kurzer Diskussion darauf, die Schule mit einem elektronischen Schließsystem auszustatten, anstatt die bisherige Schließanlage nur zu erweitern. Angedacht ist dabei auch, die Schließanlage so auszulegen, dass künftig auch andere kommunale Gebäude mit derselben Schlüsselchipanlage ausgestattet werden könnten.

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