Bei dem im Ligamodus gespielten Turnier in Halle trafen die TusSies in drei Spielen auf Erstligist HSG Bad Wildungen und die beiden Zweitligisten Füchse Berlin und Gastgeber Union Halle/Neustadt.

Die Auftaktpartie gegen Bundesligakonkurrent Bad Wildungen begann stotternd aus pinker Sicht. Ein paar Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und ein 2:4-Rückstand führten zu einer frühen ersten Auszeit von Edina Rott. Diese sollte im weiteren Spielverlauf Früchte tragen, denn über ein 6:5 zogen die TusSies zwischenzeitlich auf neun Tore Abstand davon. Am Ende stand ein ungefährdeter 24:17-Sieg auf dem Tableau.

TuS-Trainerin Edina Rott war sichtlich zufrieden mit ihrer Mannschaft: „Es war für uns wichtig, direkt das Duell gegen Bundesligakonkurrent Bad Wildungen zu gewinnen und gut ins Turnier zu starten.“

Im zweiten und dritten Spiel traf man auf die Hauptstädterinnen aus Berlin und Gastgeber SV Union Halle/Neustadt. Beiden Zweitligisten ließ man von Beginn an keine Chance auf eine Überraschung. Über eine stabile Abwehr konnte man stets ins Tempospiel gelangen und gewann verdient mit 23:16 und 23:15.

Torhüterin Madita Kohorst zog ebenfalls ein durchweg positives Fazit: „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in den Spielen, sind wir unserer Favoritenrolle dennoch gerecht geworden.“

Mit drei Siegen aus drei Spielen standen die Pink Ladies als Turniersieger fest. TuS-Rechtsaußen Marlene Zapf schoss sich mit 14 Toren zur Torjägerkrone und gewann den Preis für die beste Spielerin des Turniers.

Spielstatistiken

TusSies – Bad Wildungen 24:17

Roth, Kohorst – Zapf (5/1), Janiszewska, Symanzik, Wetering (4), Petersen (2/1), Kovács (3), Degenhardt (2), Hartstock (1), Hübner, Obradovic (3), Haggerty (4), Korsos

TusSies – Füchse Berlin 23:16

Roth, Kohorst – Zapf (2), Janiszewska (5), Symanzik (1), Wetering (7), Petersen (6/1), Kovács, Degenhardt (1), Hartstock (1), Hübner, Obradovic, Haggerty, Korsos

TusSies – Halle-Neustadt 23:15

Roth, Kohorst – Zapf (7/2), Janiszewska (2), Symanzik, Wetering (2), Petersen (1), Kovács (3), Degenhardt (1), Hartstock (1), Hübner, Obradovic (2), Haggerty (1), Korsos (3/1)

Am Sonntag bestritten die TusSies noch ein Festspiel bei der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg, Heimatverein des ehemaligen Pressesprechers Joachim Zühlke. Der 50:14-Erfolg ließ keine Wünsche offen, obwohl es natürlich nicht einfach war, gegen den unterklassigen Gegner die Konzentration hochzuhalten.

Manager Ferenc Rott war mit den Mädels aber auch in Hornberg zufrieden – überhaupt mit dem gesamten Wochenende. Lena Degenhardt war am Samstag nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, Marija Obradovic musste mehr spielen. „Das war gut für sie. Man hat gesehen, dass sie nach ihrer langen Pause keine Angst und zudem Spaß hat“, so Rott. Gestern nicht gespielt haben Marlene Zapf und Tamara Haggerty (beide Achillessehne).

TuS-Tore in Hornberg: Janiszewska (3), Wetering (6), Petersen (7), Kovács (2), Degenhardt (7), Hartstock (4), Hübner (5), Obradovic (7), Korsos (3), Ramona Rott (2),  Wagner (3), Laux (1)