Ziemlich neben der Spur agierte die TuS Metzingen in der ersten Spielhälfte, kam nach einem 0:3-Rückstand (3.) ganz zögerlich in die Gänge. Als Trainerin Edina Rott nach 15 Minuten eine Auszeit nahm, stand es 5:4 und ihr Team hatte bereits sechs Fehlwürfe und drei technische Fehler auf dem Zettel. 11/7 lautete das Verhältnis bis zur Pause. Deutlich zu viel, es reichte aber immerhin zu einer 12:10-Pausenführung, weil auch bei den Flames längst nicht alles in hellem Lichte erstrahlte.

Mit einem 4:0-Lauf geht es Richtung Auswärtssieg

Sie wurden nach dem Wechsel noch mehr gedimmt, als bei den TusSies weitaus mehr klappte. Spielentscheidend war die Phase vom 16:18 (42.) bis zum 16:22 (48.). Davon erholte sich die gastgebende HSG nicht, obwohl die Pink Ladies die Schlussphase nicht übermäßig souverän gestalten konnten.

Delaila packt den Unten-rum-Trick aus

Das finale 30:24 ging in Ordnung, weil doch ganz nette Sachen dabei waren. Zum Beispiel kamen die Unterarmwürfe von Delaila Amega mit schöner Regelmäßigkeit ins Ziel. Sieben Mal traf die Spielmacherin, führte damit die Hitliste an, gefolgt von Maren Weigel (6) und Bo van Wetering (4).