Grabenstetten Flüge über Alpen

Sogar über Bozen flogen die Grabenstetter.
Sogar über Bozen flogen die Grabenstetter. © Foto: Marc Schneider
SWP 13.05.2016
Die Kälte ist dem Frühsommer gewichen, das lange Himmelfahrts-Wochenende bot Flugwetter vom feinsten für die Segelflieger im ganzen Land. Die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten nutzten die Frühlings-Wärme für weite Segelflüge über der Alb, dem Schwarzwald und sogar in den Alpen.

Die Kälte ist dem Frühsommer gewichen, das lange Himmelfahrts-Wochenende bot Flugwetter vom feinsten für die Segelflieger im ganzen Land. Die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten nutzten die Frühlings-Wärme für weite Segelflüge über der Alb, dem Schwarzwald und sogar in den Alpen. Ein großflächiges Hochdruckgebiet sorgte dafür, dass erstmals in diesem Jahr alle Vereine in der zweiten Segelflug-Bundesliga mit mehreren Wertungsflügen aufwarten konnten.

Der schnellste Pilot aus Grabenstetten war Henrik Theiss: Mit 99,8 Stundenkilometern war der Student auf der westlichen Alb und im Schwarzwald unterwegs. In Flughöhen bis zu 2800 Meter über dem Meer, nahe an der maximal erlaubten Flughöhe für Segelflieger, bot sich ihm ein beeindruckender Blick über die immer noch schneebedeckten Gipfel des Südschwarzwaldes. Patrick Kutschat und Claus Neuffer trugen mit 99,4 und 99,3 Stundenkilometern zum Bundesliga-Ergebnis bei. Eine kleine Delegation aus Grabenstetten ist zurzeit in Österreich auf der Südseite der Alpen unterwegs: Werner Ladner und seine Söhne Emanuel und Raphael legten fast 500 Kilometer zwischen Nötsch im Gailtal (Kärnten) und Sterzing in Südtirol zurück.

Am schnellsten war die Konkurrenz im hohen Norden: Die Piloten aus Boberg bei Hamburg flogen mit 149 Stundenkilometern bis zur polnischen Grenze und zurück und holten damit verdient den Sieg in Runde vier der Bundesliga. Grabenstetten landete nur auf Platz 23. In der Tabelle führt mit Abstand der frisch aufgestiegene Aeroclub Pirna (Sachsen).