Ein Feuer in der Dettinger Schneidergasse hat erneut für einen größeren Einsatz der Dettinger Feuerwehr gesorgt. Ausrücken müssten die Löschtrupps, weil im alten Ortskern zwei Schuppen aus Holz in Brand geraten waren. Von der Scheunenanlage ist bis auf das Gerüst nichts übrig geblieben, so Manuel Bily von der Dettinger Feuerwehr. Laut Polizei handelt es sich dieses Mal vermutlich nicht um Brandstiftung. Die Kriminaltechniker sind jedoch erst am Donnerstag vor Ort.

Der Schuppen stand lichterloh in Flammen

Der Reihe nach. Alarmiert wurden die Rettungskräfte gegen 15 Uhr, nachdem Rauch und Flammen an der Ecke Schneidergasse/Kreuzgasse schon die Anlieger aufgeschreckt hatten. Die Holzschuppen brannten bereits lichterloh, als die Wehr eintraf, teilt die Polizei in Reutlingen mit. Die 26 Feuerwehrleute konnten den Brand komplett löschen, allerdings stand es wohl zeitweise nicht gut um das benachbarte Wohnhaus. Die Flammen drohten auf das Gebäude überzugreifen, sagte der Polizeisprecher weiter. Am Ende hatte das Feuer die Fassade zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber die Besitzer kamen mit einer rußgeschwärzten Außenwand davon.

Die Kriminaltechniker sind vor Ort: Ist falsch entsorgte Asche der Grund?

Was genau das Feuer verursacht hat, ist noch unklar. Nach ersten Schätzungen der Polizei könnte falsch entsorgte Asche den Brand ausgelöst haben. Heute erst sollen Experten die abgebrannten Holzschuppen unter die Lupe nehmen. Auch der finanzielle Schaden wird erst noch ermittelt.

Vor Ort waren auch zwei Helfer des DRK, Verletzte gab es glücklicherweise keine.