Grabenstetten / Alexander Thomys  Uhr

Nach der Rettung eines Guides und eines Besuchers aus der Falkensteiner Höhle hatte Grabenstettens Bürgermeister Roland Deh von einer Dummheit gesprochen, bei Unwettern in die Höhle gegangen zu sein. Gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) relativierte Deh diese Aussage und erklärte, der Klimawandel hätte zu einem Starkregen beigetragen, der so wohl nicht zu erwarten gewesen sei (wir berichteten). Tatsächlich gab es an dem Unfalltag eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Bei Regen nicht in die Höhle

Der Bürgermeister sieht sich nun falsch beziehungsweise verkürzt zitiert. „Das mit dem Klimawandel war eine spaßige Aussage, weil die Presse ständig nach einem Schuldigen fragt. Ich habe auch gesagt, dass man es schon den kleinen Kindern erklärt, dass man bei Regen nicht in die Höhle geht. Das steht dann leider nicht drin, die Aussage wäre mir wichtiger gewesen. Vielleicht führt das aber dazu, dass künftig bei Regen keiner mehr reingeht, denn mit solchen Starkregen wird man künftig öfters rechnen müssen – und jetzt sind wir doch wieder beim Klimawandel“, kommentierte der Grabenstetter Bürgermeister, der sich derzeit im Urlaub befindet, die gestrige Berichterstattung.

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