Metzingen Exkursion zum Heidengraben

Metzingen / SWP 21.06.2016

Auf der Uracher Alb zwischen Erkenbrechtsweiler, Hülben und Grabenstetten liegt die bedeutende spätkeltische Anlage Heidengraben. Um 100 vor Christus stellte sie mit ihren mächtigen Wehranlagen das größte Oppidum auf dem europäischen Festland dar. Über fast 17 Quadratkilometer erstreckt sich dieses archäologische Geländedenkmal, das zu den bedeutendsten Baden-Württembergs gehört. Ausgrabungen wurden auch an einem Grabhügelfeld beim Burrenhof vorgenommen, wo erstmalig eine Opfergrube untersucht werden konnte, die einen Bezug zum Totenkult und Bestattungsbrauchtum der Kelten aufweist. Auch in der Nähe von Zainingen konnte ein Gräberfeld nachgewiesen werden. Funde aus der Keltenzeit sind im Museum in Grabenstetten ausgestellt.

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte Metzingen (AKS) bietet am Samstag, 25. Juni, eine Exkursion unter der Leitung von Dr. Gerd Stegmaier an. Der Archäologe begleitete Ausgrabungen und Ausstellungen und ist ein ausgewiesener Experte.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Bahnhof Metzingen und Bildung von Fahrgemeinschaften zum Grabhügelfeld von Zainingen (B 28, Abzweigung Donnstetten, nach rund 200 Metern rechts Parkplatz). Besichtigt werden anschließend die Außenbefestigung (Heidengraben), das Museum Grabenstetten, die Elsachstadt (Heidengraben), das Gräberfeld beim Burrenhof mit Tor F sowie das Tor G (Heidengraben). Mittagspause ist im Restaurant "Burrenhof" geplant. Die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Info Eine Gebühr wird erhoben. Anmeldung ist unter Telefon: (0 71 23) 43 25 (AB) sowie mittwochs von 20 bis 22 Uhr im AKS, Klosterhof 13 beziehungsweise unter Telefon: (0 71 23) 9 70 97 25 möglich.