Dettingen / Christina Hölz / Giovanni De Nitto Was den Vandalismus im Bienenstock des Dettinger Imkers Paul Eberle angeht, so haben sich jetzt erste Zeugen bei der Polizei gemeldet.

Was den Vandalismus im Bienenstock des Dettinger Imkers Paul Eberle angeht, so haben sich jetzt erste Zeugen bei der Polizei gemeldet, die Aussagen zu den Vorfällen hoch über der Ermsgemeinde machen können.

Unbekannte haben in Dettingen randaliert und acht Bienenvölker regelrecht ermordet. Anzeige wurde erstattet und eine Belohnung ausgesetzt.

Mit Pflastersteinen erschlagen

Wie berichtet, haben Unbekannte vor einigen Wochen auf der Anlage im Gfällweg randaliert. Dort zerstörten sie nicht nur die Behausungen der Insekten, sondern töteten auch tausende von Bienen - und zwar auf äußerst brutale Art: Die Honigproduzenten wurden mit Pflastersteinen erschlagen und zerquetscht. Paul Eberle, der Vorsitzende des Bezirksimkervereins Metzingen, erstattete daraufhin Anzeige und setzte eine Belohnung in Höhe von 300 Euro aus.

Wenn Bienen, Wespen und Hornissen summen, geraten viele Menschen in Panik – und schlagen zu. Doch dann drohen hohe Geldstrafen und sogar Gefängnis.

Auch bei dem 65-jährigen Dettinger hatten sich nach der Berichterstattung in der SÜDWEST PRESSE viele Leser gemeldet und unter anderem ihre Hilfe bei der Suche nach den Tätern angeboten. "Viele waren regelrecht geschockt über das, was passiert ist", sagt Paul Eberle. Die Anlage des Imkers war in den vergangenen drei Jahren immer wieder von Randalierern heimgesucht worden. Rund 400 000 Bienen kamen dabei ums Leben. Die Reutlinger Polizei macht indessen keine Aussagen zu den laufenden Ermittlungen. Ob es sich um entscheidende Hinweise zum Täter handelt, müsse erst geprüft werden, so eine Polizeisprecherin.

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