Auf dem Roßfeld fand vor Kurzem das alljährliche Schulungslager des Luftsportvereins Roßfeld statt. Etwa 25 jugendliche und erwachsene Vereinsmitglieder verbrachten zwei gemeinsame Wochen auf dem Flugplatz, übernachtet wurde in Zelten oder Wohnwagen. Fast jeder Tag konnte fliegerisch genutzt werden. Am Ende des Lagers standen knapp 300 Segelflugstarts und rund 70 Starts mit dem Motorsegler und dem Ultraleichtflugzeug in den Flugbüchern. Würde man die im reinen Segelflug zurückgelegten Strecken addieren, wäre mit mehr als 2600 Kilometern das Nordkap erreicht worden. Dabei war die längste Einzelstrecke mehr als 500 Kilometer lang – und das ohne Motor, nur unter Ausnutzung von Sonne, Wind und Wolken. Konnte wetterbedingt einmal nicht geflogen werden, wurden Modellflugzeuge aktiviert oder ein Ausflug gemacht.

Benjamin Handel und Max Wörner hatten sich im Winterhalbjahr intensiv auf ihre Ausbildung zum Fluglehrer vorbereitet und im Frühjahr ihre Fluglehrerprüfung an einer Flugschule mit Bravour bestanden. Somit stehen sie nun als Segelfluglehrer zur Verfügung. Marc Wenzelburger konnte im Pfingstlager seine Flugzeugschlepp-Berechtigung erlangen. Leander Gabriel hat seine Segelflugausbildung begonnen und kommt nun in den Genuss der vereinsinternen Flatrate. Diese ermöglicht es ihm, in einem Jahr 100 Segelflugstarts zu einem überschaubaren Fixpreis zu absolvieren.

Das nächste Streckenfluglager wird in den Sommerferien im sächsischen Kamenz stattfinden. Für den 2. September lädt der Luftsportverein zum nächsten Familientag mit Elektromobil-Ausstellung und Oldtimer-Treffen auf das Roßfeld ein.

Wer Interesse an einer Flugausbildung hat, darf sich unverbindlich mit dem Ausbildungsleiter in Verbindung setzen unter E-Mail: ausbildungsleiter@lsv-rossfeld.de, Homepage: www.lsv-rossfeld.de.