An Pfingsten wurde Pfarrer Bernhard Elser von der evangelischen Kirchengemeinde in Zainingen verabschiedet. Eine seiner letzten Amtshandlungen im Ort fand nun am vergangenen Wochenende ihren Abschluss: Die Lego-Stadt des evangelischen Gemeinschaftsverbandes Apis machte Station im Gemeindehaus in Zainingen. 

Dieses neue Gemeindehaus hatte Elser maßgeblich mit auf den Weg gebracht. „So wie das Gemeindehaus gewachsen ist, so sollte symbolisch auch die Legostadt wachsen“, beschreibt Jungschar-Leiterin Monika Reichle die Idee hinter der spektakulären Aktion, bei der am Wochenende insgesamt fast 200 000 Legosteine verbaut wurden. 50 Kinder machten mit und lernten dabei, dass sie alle zu einer gemeinsamen Stadt beitragen können – trotz unterschiedlichen Könnens, unterschiedlichen Alters und verschiedener Ideen. Zehn Helfer der Kirchengemeinde sowie von Apis unterstützten und begleiteten die Kinder und sorgten auch für so manchen religiösen Impuls. „Gott ist für euch da“, war dabei die Kernbotschaft.

Bei den gemeinsamen Gebeten und der lebendig erzählten Bibelgeschichte waren die Kinder konzentriert dabei, was gleichermaßen für das Lego-Bauen galt. Von der Polizeistation über ein Schwimmbad mit kleinen, losen, blauen Legosteinen bis zum VfB-Stadion samt „Cannstatter Kurve“ war alles mit dabei. Auch reckten sich einige Türme in die Höhe des Gemeindehauses. „Legos sind nach wie vor beliebt“, freute sich Jungschar-Leiterin Reichle. „Die Kinder sind mit viel Eifer dabei, da gibt es keine Durchhänger.“ Und das, obwohl am Samstag bis zu vier Stunden lange gebaut wurde. Zwischendurch gab es Getränke und Kekse zur Stärkung. Am Sonntag wurde die fertige Stadt dann der Gemeinde präsentiert.