Zainingen Eine belgische Überraschung bei der Beachparty

Zainingen / Margit Weber 22.07.2018
Jugendliche aus über 30 Ortschaften haben in Zainingen gefeiert.

Bis in die frühen Morgenstunden haben die zahlreichen Fans der Zaininger Beachparty gefeiert – und das trotz Regen und etwas kühleren Temperaturen. Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur eben die unpassende Kleidung. So postete das Orga-Team der Beachparty mittags in den Sozialen Medien: „Wir lassen uns nicht unterkriegen. Schnappt euch die Gummistiefel und eure Regenjacke und los“.

Und genau das machten die Party-Gäste. Es blieb von oben herab trocken und der Schlamm am Boden störte kaum jemanden. Dank der Shuttle-Busse kamen die Jugendlichen aus über 30 Ortschaften der Schwäbischen Alb und bevölkerten das Party-Gelände am Zaininger Sportplatz. Das Quartett Lea, Steffi, Meli und Mauserle aus Ohnastetten und Deggingen hat sich schon lange auf den Höhepunkt im Sommer gefreut. Sie kommen jedes Jahr auf die Beachparty und lassen sich von ein bisschen Regen nicht abhalten. „Es ist so toll hier – wir treffen viele Schulkameraden und freuen uns jedes Jahr drauf“, sind sich die Mädels einig. Sie finden das Konzept der Zaininger Jugend – „von der Jugend für die Jugend“ klasse.

Es kommt gut an, wenn Festival-Stimmung in der Nähe angeboten wird. Überall haben sich Grüppchen gebildet und die Feierlaune steckt an. Im Mittelpunkt des Geländes ist der Pool aufgebaut, der in diesem Jahr zwar leer bleibt, doch vom Feiern lässt sich keiner abhalten. Im Zelt ist kaum mehr ein Durchkommen, dicht gedrängt stehen die Gäste, dann dreht der DJ auf. „Ich will die Handys sehen“ tönt es aus den Lautsprechern und schon leuchten im Dunkeln die Taschenlampen der Smartphones und schwingen im Takt der ohrenbetäubenden Musik. Das reißt alle Beachparty-Besucher mit, keiner vermag sich der brodelnden Stimmung entziehen, der Herzschlag passt sich dem Sound der Musik an.

Spät in der Nacht präsentierten die Festival-Organisatoren schließlich auch ihre versprochene Überraschung: DJ Bas van der Klink. Der Künstler war direkt vom Festival „Tomorrow Land“ aus Belgien angereist und heizte den Party-Fans kräftig ein. Diese Überraschung war gelungen. Die Party steigerte sich und so hielt die Stimmung bestens bis zum Ende in den frühen Morgenstunden an. „Wir sind mit der Gästeanzahl für das schlechte Wetter sehr zufrieden“ lautet das Resümee des Orga-Teams. „Die Stimmung war klasse und wir haben bis in die Nacht hinein gefeiert“, erzählt Nina Autenrieth vom Team.

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