Das nun bereits 13. Verwöhnfrühstück für pflegende Angehörige im evangelischen Gemeindehaus an der Martinskirche war neben den kulinarischen Köstlichkeiten von Musik geprägt. Der Pflegestützpunkt und die Diakonische Bezirksstelle hatten zusammen mit dem bewährten ehrenamtlichen Helferteam der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Metzingen und den Krankenpflegevereinen Metzingen, Riederich und Grafenberg wieder alles liebevoll vorbereitet und organisiert. Für Elisabeth Pohl-May als Nachfolgerin von Mitinitiatorin Dagmar Osterwald vom Pflegestützpunkt Metzingen war es eine gelungene Premiere, bei der sie viele Kontakte knüpfen und Gespräche mit den Angehörigen von Pflegepatienten führen konnte.

Dazu gab es Musik von Wilfried Klafke und Annette Bidlingmaier und dem Saxofon-Quartettes "Sax4Swing", in dem Elisabeth Auer von der Stadtkapelle Metzingen eine der Vier mit dem Saxofon ist. "Sich fallen lassen, in unbeschwertem Rahmen genießen und sich verwöhnen lassen für den schwierigen, herausfordernden Dienst", beschrieb Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler das Verwöhnfrühstück. Er dankte den Teilnehmern dafür, dass sie sowohl Verantwortung in ihren Familien übernehmen als auch die gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen. "So funktioniert unsere Gesellschaft mit helfenden Händen." Darum sei es wichtig diesen Dienst am Nächsten auch öffentlich zu würdigen, so Fiedler. "Genießen Sie es, ein paar Stunden verwöhnt zu werden und dass Menschen sich heute um Sie kümmern."

Pfarrerin Petra Frey zitierte Worte der Dankbarkeit aus einem "Mutmachbuch" der BruderhausDiakonie und wünschte allen auch weiterhin die "Fähigkeit, den Dingen Dankbarkeit und Freude abzugewinnen, die für andere Störfaktoren sind."