Zainingen / Stefan Heide  Uhr
Freude und Dankbarkeit prägten die Einweihung des renovierten und erweiterten evangelischen Gemeindehauses am Sonntag.

Die Kirchengemeinde feierte einen Festgottesdienst unter dem Thema „Herzblut“ mit Beteiligung aller Gruppen von Jungscharen und dem Jugendkreis über das Musikteam bis zum Kirchenchor. Anschließend gab es im neuen Gemeindehaus einen Festakt mit Grußworten. Die evangelische Kirchengemeinde könne „stolz auf das Gemeindehaus sein“, das mit viel Engagement gebaut worden sei, sagte Römersteins Bürgermeister Matthias Winter. Er wünschte tolle Feste und Erlebnisse, viele wunderbare Begegnungen und Gottes Segen für das Haus.

Der Zaininger Ortsvorsteher Markus Class beschrieb in einem schwäbischen Gedicht beispielsweise die vielen Aktionen zur Geldbeschaffung, etwa Pizzabacken, Schnitzelessen, einen Spendenlauf, den Verkauf eines Fotokalenders und Benefizkonzerte. Der Bundestagsabgeordnete und frühere Römersteiner Bürgermeister Michael Donth ging auf die lange Planungs- und Bauzeit ein. Er appellierte, noch weiter für das Gemeindehaus zu spenden. Dekan Michael Karwounopoulos ermutigte die Zaininger, im neuen Haus an der Gemeinde weiterzubauen, damit Menschen in ihrem Glauben neu würden. Architekt Frank Hintzenstern erinnerte an die Einwände des Oberkirchenrats, der das Vorhaben für zu groß und die Kostenschätzung für zu optimistisch gehalten habe. So habe die Kirchengemeinde nachgebessert. Hintzenstern dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Handwerkern und der Kirchengemeinde.

Das neue Haus sei „ein großes Geschenk für uns alle“ und „ein Schmuckstück“, freute sich die Kirchengemeinderatsvorsitzende Ute Wörz. Sie wünschte sich, dass das Gebäude ein Haus der Begegnung und eine Heimat für Jung und Alt wird. Weitere Kirchengemeinderäte dankten sowohl Einzelpersonen wie den Spezialisten innerhalb der Kirchengemeinde, dem früheren Dekan Harald Klingler, dem früheren Bürgermeister Michael Donth, Elektromeister Kurt Bächle und Pfarrer Bernhard Elser, als auch den Helfern auf der Baustelle insgesamt, der bürgerlichen Gemeinde und dem CVJM.

Nach den Grußworten gab es im Freien und im Zelt vor dem Gemeindehaus Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie ein Kinderprogramm mit Spielstraße und Ballonstart.