Der Begriff Insektensterben ist vermutlich jedem ein Begriff. Weniger Bienen, Schmetterlinge und - ja auch - Mücken und Co. schaden dem sensiblen Gleichgewicht der Natur. Denn fehlen Bestäuber, Schädlingsfresser und Nahrung für größere Tiere wie Vögel oder Fledermäuse, wird sich das eher früh als spät auch auf den Menschen auswirken.

Doch wie kann man die Bienen und Schmetterlinge im Garten unterstützen?

Die Nabu-Ortgruppe Metzingen empfiehlt:

  • Unkrautbekämpfung ohne Totalherbiziden verzichten
  • keine Verwendung von Gas- und Elektrobrennern
  • regelmäßiges
  • ausjäten bei trockenem Boden, so wachsen unerwünschte Pflanzen nicht wieder an
  • Mulchen: Organische Stoffe, wie Rindenmulch, Stroh oder Rasenschnitt helfen vor allem gegen Wildkräuter, die sich über Samen vermehren

Artenvielfalt schützt: Brennnesseln für den Tagpfauenauge, schöne, aber unnütze Geranien und Futter für die Wildbienen

Generell empfiehlt der Naturschutzbund etwas mehr „Gelassenheit“ walten zu lassen. Verschwindet die Artenvielfalt, fehlt Insekten und damit auch Vögeln die Nahrungsgrundlage, und viele Arten sterben aus. Wer weiß schon, dass fast alle Wildbienenarten jeweils auf ganz bestimmte Futterpflanzen angewiesen sind und aussterben, wenn sie diese nicht mehr vorfinden? Oder dass das Tagpfauenauge und der Kleine Fuchs für ihre Raupen Brennnesseln benötigen und nichts anderes? Ihnen zum Beispiel kann man helfen, indem man in einer abgelegenen Ecke des Gartens einige Brennnesseln wachsen lässt.
Generell sollte, wer den Insekten helfen will, nur einheimische Gewächse pflanzen. So sind zum Beispiel Geranien zwar schön, wenn sie vom Balkongeländer herunterhängen, bieten aber weder Bienen noch Schmetterlingen Nektar.