Die Hauptversammlung des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM)  Metzingen am Sonntag, 25. April, stand nach Einschätzung von dessen stellvertretendem Vorsitzenden Uwe Bäuerle unter dem Motto „Unglaublich“. Unwahrscheinlich schien zunächst etwa, dass die Versammlung überhaupt abgehalten werden konnte: Nachdem die Jahresversammlung zuerst abgesagt worden war, berichtet der Vereinsvize, sei sie daraufhin zunächst  neu terminiert worden und habe schlussendlich online per Videokonferenz doch noch stattgefunden. Erfreulich viele Mitarbeiter und Mitglieder hätten sich dazu trotz strahlenden Sonnenscheins eingewählt, teilt Uwe Bäuerle mit.
Im Vorstandsbericht blickte der Erste Vorsitzende des CVJM, Samuel Schrempf, zunächst auf die beiden vergangenen Jahre zurück. Auch dem CVJM habe die Corona-Pandemie in dieser Zeit zu schaffen gemacht und das Vereinsleben bestimmt. Dennoch schilderte er vielfältige Aktivitäten christlicher Jugendarbeit in Metzingen.
Nach dem Kassenbericht hatte Jugendreferentin Ellen Engel das Wort. Beides sei trotz der ungewohnten Situation per Video „in bewährter Weise“ vorgetragen worden, berichtet Bäuerle.

Erfreuliche Neuerungen

„Erfreulich hervorzuheben“ nennt er die erstmalige Beteiligung der christlichen Jugendlichen am Osterpfad im Metzinger Weinberg sowie die Tatsache, dass sie eine neue Gruppe für geflüchtete Mädchen gründen wollen – sobald es die aktuellen Verordnungen wieder zulassen.
„Geprägt war der Nachmittag zudem von den geehrten Jubilaren, welche allesamt bereits im Vorfeld ein Geschenk in ihrem Briefkasten vorfinden konnten“, erklärt Uwe Bäuerle. Für zehn Jahre aktive Mitarbeit im CVJM wurden Lea Koch, Paul-Martin Rothfuß, Claudius Messner, Carla Brändle, Simon Bazlen sowie Andreas Mistele geehrt. „Der Dank des Ausschusses galt allen Mitarbeitern, welche Woche für Woche die Gruppen des CVJM leiten (derzeit online versteht sich) und auch für verschiedene Aktionen immer zu haben sind.“

Zuwachs trotz der Pandemie

Der Verein hat neue Mitglieder aufgenommen. Und die unterstützende oder aktive Mitarbeit der zumindest virtuell anwesenden Mitglieder in der Ortsgruppe dankend erwähnt.
Bei den Wahlen sind die beiden Kassenprüferinnen Heidi Reusch und Kerstin Enssle für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Jonathan Schrempf ist aus familiären Gründen aus dem Ausschuss ausgeschieden. Die Leitung des Vereins setzt sich nun wie folgt zusammen: Susanne Munz und Wolfgang Abelein wurden wieder und Lea Koch sowie Lars-Lukas Rothfuß neu in den Ausschuss gewählt. Der erreiche damit die maximale Größe von 15 Mitgliedern.
„Deutlich wurde im Laufe des Nachmittags, dass es im Verein weiterhin Aufgabenfelder gibt, welche gerne mit Leben gefüllt werden dürfen“, erklärt der Vize-Vorsitzende. „Besonders im Fokus steht hier der Aufbau eines Jugendkreises für junge Erwachsene sowie die Öffentlichkeitsarbeit, welche es zu verbessern gilt.“

Ziel: Kinder, Jugendliche und Familien erreichen


„Wir sind eine Gemeinschaft von Christen unterschiedlicher Konfessionen. Mit unserer Arbeit und den unterschiedlichen Angeboten im CVJM Metzingen wollen wir Kinder, Jugendliche und Familien erreichen und sie mit der guten Nachricht von Jesus Christus bekannt machen…“ Mit diesen Worten stellt sich der Metzinger CVJM auf seiner Website vor.

Gemeinsame Aktivitäten sind auch für diesen Verein seit 18. Januar coronabedingt wieder unmöglich. Seitdem finden Jungscharen, Mädchenkreis und Jungenschaft virtuell statt. Folgende Gruppen gibt es als Online-Angebot: OFG – montags um 19.30 Uhr; Regenbogenkids – dienstags um 17.30 Uhr; Bibelentdecker – mittwochs um 17.30 Uhr; Coole Mädels – mittwochs 18 Uhr; Flohhüpfer – donnerstags um 17.15 Uhr; Bubenjungschar – freitags um 18 Uhr und Girls Zone – unregelmäßig sonntags. Die Zugangsdaten für die jeweilige Gruppe können über info@cvjm-metzingen.de erfragt werden; Infos gibt es auch unter https://cvjm-metzingen.de