Dem Coronavirus begegnet die Outletcity Metzingen wachsam gelassen, berichtet Isidora Muthmann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Holy AG.

Keine Reisegruppen aus China

Seit dem Ausbruch des Coronavirus hat China strikte Ausreisebestimmungen verhängt und alle Pauschal- und Gruppenreisen verboten. „Wir merken das hier natürlich, aber es gab keinen signifikanten Umsatzeinbruch in den Outletstores. Und es kommen weiterhin chinesische Individualreisende in die Outletcity Metzingen,“ erklärt Muthmann.

Vier Millionen Menschen aus 185 Nationen in der Outletcity

Über vier Millionen Menschen aus 185 Nationen besuchen jährlich die Outletcity Metzingen. „Dadurch, dass wir so international breit aufgestellt sind, können wir vieles gut auffangen“, sagt Muthmann, Sprecherin der Outletcity. Der Coronavirus-Ausbruch in Italien sei für die Betroffenen dramatisch, hat aber keine große Auswirkung auf die Outletcity: „Wir haben zahlreiche Gäste aus der Schweiz und Österreich - Italiener bilden aber eher eine kleine Besuchergruppe“, so Muthmann.

Desinfektionsspender und Schutzmasken

Die Holy AG hat in der Outletcity Metzingen zusätzliche Desinfektionsspender aufstellen lassen und Mundschutz-Masken auf Vorrat bestellt. Den Mitarbeitern wurden Verhaltenstipps ans Herz gelegt, die ebenso bei der Vorbeugung einer Grippewelle gelten:

● Händewaschen
● nicht in die Hand niesen
● und Abstand halten.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können selbst entscheiden, ob sie Schutzmasken nutzen möchten“, so die Holy-Pressesprecherin. Besucher der Outletcity erhalten, an der Tourist-Information am Lindenplatz oder am Service Center in der Reutlinger Straße, bei Bedarf eine Mundschutz-Maske.

Mitgefühl und Solidarität

„Wir sind wachsam, aber gelassen. Unseren Chinesischen Partnern haben wir unser Mitgefühl ausgedrückt und unsere Solidarität versichert,“ erklärt Outletcity-Pressesprecherin Isidora Muthmann.

Feuerwehr Metzingen auf den Ernstfall vorbereitet

Auf den Ernstfall vorbereitet ist auch die Metzinger Feuerwehr, wie Kommandant Hartmut Holder erklärt. „Wir wissen, wie wir reagieren müssen.“ die Wehr hat ein Merkblatt mit Hinweisen zum Coronavirus erarbeitet, das den Kameraden als Leitfaden dient. Die Fahrzeuge, mit denen die First Responder zum Einsatz fahren, haben Atemschutzmasken und Infektionsschutzbrillen an Bord. Beides müssen die Feuerwehrleute anlegen, wenn ein Verdachtsfall besteht.

Video Coronavirus: Immer mehr Tote in China

DRK Metzingen: Mundschutz nicht lieferbar

Gewappnet sieht sich auch das Metzinger DRK. Das Rote Kreuz hat wie die Feuerwehr umfangreiches Infomaterial erhalten. Der Corona-Virus war bei der Blutspende am Wochenende in der Stadthalle Metzingen zwar keine Thema, aber für die DRK-Ortsgruppen durchaus wie Daniel Schnell berichtet: Es gab für die Blutspender umfangreiches Informationsmaterial nach dem Motto „was wäre wenn“. Zudem wurden die Lagerbestände von weißen Schutzanzügen, Überschuhen, Hauben und Mundschutz abgefragt – letztere sind derzeit nicht mehr lieferbar.

Kreis Göppingen