Westerheim Brand auf Campingplatz - Mindestens 150 000 Euro Sachschaden

Westerheim / Margit Weber 16.12.2013
Ein Sachschaden von mindestens 150 000 Euro, fünf zerstörte Wohnwagen, geborstene Fenster des Sanitärgebäudes sind die Schadensbilanz eines Brandes auf dem Westerheimer Albcamping vergangenen Samstagmittag. Die Feuerwehren Westerheim, Laichingen und Feldstetten waren mit 60 Mann im Einsatz um ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Aus noch ungeklärter Ursache fing am Samstag auf dem Westerheimer Alb-Camping ein Wohnwagen Feuer. Es ist der Aufmerksamkeit von Klaus Meierhofer und Bernhard Ihring zu verdanken, dass der Brand nicht noch schlimmere Folgen hatte. Beide waren zum Zeitpunkt um 12.15 Uhr im Restaurant „Silberdistel“, als sie die starke Rauchentwicklung bemerkten und sofort die Feuerwehr alarmierten. Die in der Nähe des brennenden Wagens stehen Wohnwagen fingen ebenfalls schnell Feuer, dies konnte die Feuerwehr nicht mehr verhindern. Die Westerheimer Feuerwehr war mit ihrer kompletten Mannschaft und allen Fahrzeugen im Einsatz. Aus Laichingen kamen 21 nachalarmierte Feuerwehrmänner unter anderem mit der Drehleiter zur Hilfe. Aus dem Laichinger Teilort Feldstetten kamen schließlich noch acht Atemschutzträger zur Hilfe, sodass insgesamt mehr als 60 Feuerwehrmänner am Brandort im Einsatz waren. Der Arbeitersamariterbund ASB Merklingen und die Polizei waren ebenfalls vor Ort. Personen kamen während des brandesn icht zu Schaden, da in den Wohnwagen zur Zeit des Feuers niemand anwesend war. Feuerwehrkommandant Andreas Priel war mit dem Verlauf der Löscharbeiten zufrieden: „Es war ein gewaltiges Feuer, zum Glück bestand zu keiner Zeit keine Gefahr für Menschen“, sagte er. Nachdem das Feuer gelöscht war, durchsuchten die Wehrmänner die angrenzenden Wagen mit einer Wärmebildkamera ab. Die starke Hitzeentwicklung hatte mehrere Mülleimer zum Schmelzen gebracht . Inwieweit weitere Fahrzeuge beschädigt sind, ist noch nicht abzusehen. An dem in der Nähe stehenden Sanitärgebäude barsten auf Grund der starken Hitzeentwicklung die Fenster, sodass die Polizei von einem Sachschaden von mindestens 150 000 Euro ausgeht.