Metzingen Behinderte: Zuschuss für Beratungsstelle

Das WIM-Haus in Neuhausen mit Beratungsstelle.
Das WIM-Haus in Neuhausen mit Beratungsstelle. © Foto: Thomas Kiehl
Metzingen / CAROLA EISSLER 06.02.2016
Menschen mit Behinderung brauchen einen Ansprechpartner. Und gute Beratung. Damit dies weiterhin gelingen kann, fördert die Stadt die MIT-Beratungsstelle unter dem Dach des Vereins WIM.

Es ist eine reine Freiwilligkeitsleistung der Kommune, wie auch in den entsprechenden Unterlagen der Stadt hervorgehoben wird. Denn die Beratung von Menschen mit Behinderung obliegt in der Regel den Leistungsträgern. Dennoch hat es sich in den vergangenen Jahren bewährt, dass eine solche Beratungsstelle vor Ort installiert war. Die Sozialgesetzgebung ist komplex, Betroffene und ihre Angehörige sind dankbar für Beratungen vor Ort. Die "Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe", kurz MIT, wurde bislang von der Paul-Lechler-Stiftung gefördert. Eine Förderung, die 2015 ausgelaufen ist. Dass die Stadt in die Bresche springt, stand für die Gemeinderäte außer Frage, weshalb sie auch einstimmig dem jährlichen Zuschuss von 8000 Euro zustimmten. Der Zuschuss wird zunächst auf drei Jahre begrenzt.

Die MIT-Beratungsstelle wird mit einem Stellenumfang von zehn bis 15 Prozent fortgeführt und soll als Ergänzung zum Aufgabenspektrum der Inklusionsbeauftragten der Stadt verstanden werden. Sie dient vor allem der Einzelfallhilfe. Dass sie unter dem Dach des Vereins WIM angesiedelt ist, garantiert ihre Unabhängigkeit von Leistungsträgern und Leistungserbringern.

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