Die Forstarbeiten an der B 465 sind abgeschlossen. Die Bundesstraße B 465 wird im Laufe des Gründonnerstags wieder freigegeben. Somit konnte das Vorhaben knapp drei Wochen früher als geplant beendet werden. „Es ist hervorragend gelaufen“, bestätigt Ulrich Meyer, Leiter des Forstreviers Bad Urach. „Wir hatten eine super Mannschaft, die eine tolle Arbeit abgeliefert hat“, lobt Meyer die Forstarbeiter.

Seit Mitte März haben drei Teams mit je vier Personen daran gearbeitet, die dringend notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen zwischen dem Haus am Berg und der Röslersburg auszuführen. Neben den städtischen Forstarbeitern hatten auch die Firmen Südwald und das Baumkletterteam Ronny Epple jeweils einen Arbeitstrupp gestellt.

Kran zur Unterstützung im Einsatz

Insgesamt wurden auf rund vier Hektar etwa 1000 Kubikmeter Holz geschlagen. Eine besondere Hilfe sei dabei ein Schwerlastkran gewesen, der die Arbeiten wesentlich erleichtert und somit beschleunigt habe. Und auch das gute Wetter habe letztlich dazu beigetragen, die Arbeiten rasch voranzutreiben, so Meyer.

Bürgermeister Elmar Rebmann zeigte sich ebenfalls begeistert von der reibungslosen und raschen Abwicklung der Maßnahmen. „Ich bin vor allem sehr froh, dass die Arbeiten in diesem äußerst schwierigen Gelände unfallfrei verlaufen sind. Und Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die hier in den vergangenen Wochen diese schwere, sorgfältige und schnelle Arbeit geleistet haben“, so Rebmann.

Weitere Sperrung Richtung Seeburg notwendig

An diese Arbeiten schließen sich noch dringend notwendige Baumfällmaßnahmen zwischen der Abzweigung Wittlinger Steige und Seeburg an, weshalb die B 465 in der Woche nach Ostern in diesem Bereich nochmals voll gesperrt werden muss. Für diese Arbeiten sind etwa vier bis fünf Tage eingeplant. Die Umleitung verläuft dann wie bislang über die B 28 (Ulmer Steige) und die L 245 (Fischburgtal-Seeburg-Münsingen).

Leider konnten diese Arbeiten nicht parallel zu den nun abgeschlossenen Arbeiten durchgeführt werden, da die Feuerwehrdrehleiter im Notfall dann weder von Bad Urach, noch von Münsingen aus die Georgiisiedlung hätte erreichen können.