Fahrzeuge Automesse in Reutlingen für alle Sinne

Reutlingen / Von Peter Kiedaisch 16.06.2018

Ein neues Auto erkennt man  mit verbundenen Augen ganz einfach am Geruch des Innenraums. Ein Mercedes riecht anders als ein VW, ein Renault anders als ein Alfa. Das mag damit zu tun haben, dass in den unterschiedlichen Fahrzeugtypen und -marken auch unterschiedliche Materialien verbaut werden. Tatsächlich aber werden die Innenraumgerüche von Experten entwickelt.

Dafür stellen die Autohersteller eigens Geruchsdesigner ein, die für das markentypische Odeur sorgen. Deswegen machen neue Autos ja auch so viel Spaß: Weil sie so gut riechen, nach neu eben. Unverbraucht und rein, fast unschuldig warten sie während der Automesse „rasant“, die die SÜDWEST PRESSE am Wochenende auf dem Reutlinger Festplatz Bösmannsäcker veranstaltet.

Also immer der Nase nach, dann kann man wenig falsch machen, das gilt auch für das Begleitprogramm, das dem Geruchssinn der Besucher nicht weniger zu bieten hat als das Interieur eines Neufahrzeugs. Anders als die Autoaussteller bieten die Stände der Streetfood-Meile auch etwas für Zunge und Gaumen an. Paella, diese vollendete Mischung aus in Safranbrühe gegartem Reis, angebratenem Hühnerfleisch und Meeresfrüchten, denen Paprika, Erbsen oder gedünstete Zwiebeln Geschmack geben, gehört nicht zu jenen Speisen, die in unseren Breiten täglich an jeder Ecke zubereitet werden. Das ist das Geheimnis der Street-Food-Marketender. Und, um in Spanien zu bleiben: Es gibt auch Empanadas und Wraps. Belgier wissen es wahrscheinlich, vielleicht auch Franzosen und Engländer. Pommes frites sind nicht gleich Pommes frites. Es gibt dünne, knusprige, lätschige, dicke, salzige und in Essig getränkte. Wer die Spielarten der frittierten Kartoffelspalten kennen lernen möchte, muss zur Automesse „rasant“ nur etwas Appetit mitbringen. Der Rest findet sich auf der Streetfood-Meile. Dort gibt es auch Burger diverser Machart. Vegetarische, solche aus Rindfleisch, andere aus Huhn. Wer abschließend etwas Süßes braucht, geht an einen der Stände und holt sich Crêpes oder Germknödel.

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