Geologie Ausstellung zeigt den Geopark

Die Wanderausstellung soll den Unesco-Geopark Schwäbische Alb näher an die Menschen bringen. Gemeinden in der Region können die Ausstellung zu sich holen.
Die Wanderausstellung soll den Unesco-Geopark Schwäbische Alb näher an die Menschen bringen. Gemeinden in der Region können die Ausstellung zu sich holen. © Foto: Geopark
Region / swp 13.03.2018

Die Schwäbische Alb ist erdgeschichtlich so vielseitig wie kaum eine Landschaft in Mitteleuropa. Ein Ziel des 2002 gegründeten Geoparks Schwäbische Alb ist es, dieses reiche geologische Erbe den Gästen und Einheimischen zu vermitteln und erlebbar zu machen. Zur besseren Vermittlung dieses einzigartigen Naturraums und des Geoparks dient eine neu konzipierte Wanderausstellung des Geoparks, die derzeit im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb im Landkreis Esslingen erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

„Mit der neu konzipierten Wanderausstellung des Geoparkes Schwäbische Alb wollen wir die Besonderheiten unserer einzigartigen Landschaft vielen Menschen auf unterhaltsame Weise näher bringen“, erklärten der Vorsitzende des Geoparks, Markus Möller, und der Geschäftsführer des Geoparks, Dr. Siegfried Roth, im Vorfeld der ersten Ausstellungseröffnung. „Die Ausstellung möchte“, so Roth, „die geologischen und landschaftlichen Besonderheiten vor Augen führen, den Blick für geologische Phänomene vor Ort schärfen und durch das Aufzeigen von unbekannten Zusammenhängen überraschen.“

Beispiele aus der Praxis

Dass Geothemen alles andere als trocken sind, soll die Wanderausstellung mit dem Titel „Geopark Schwäbische Alb – Faszination Erdgeschichte“ aufzeigen. Faszinierende Beispiele aus der Praxis lassen Erscheinungen auf der Schwäbischen Alb in neuem Licht erscheinen: Was hat die schwarze Zugsalbe, die viele aus ihrer Kindheit kennen mit 180 Millionen Jahre alten Meeresbewohnern zu tun? Wie haben unscheinbare braune Kügelchen, die man heute noch vielerorts im Waldboden finden kann, den Erfolg der metallverarbeitenden Industrie auf der Alb buchstäblich ins Rollen gebracht? Oder woher stammen die Natursteine, die dem Berliner Olympiastadion und dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof ihr unverwechselbares Gesicht gaben?

Antworten auf diese Fragen gibt die neue Ausstellung, die noch bis zum 15. April im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb zu sehen ist. Weitere Anfragen zur Präsentation der rund 30 000 Euro teuren Ausstellung liegen bereits vor. „Wir wünschen uns, dass die Ausstellung an möglichst vielen Orten zu sehen ist. So haben auch die Gemeinden und Landkreise einen sichtbaren Mehrwert von der Arbeit des Geoparks“, erklärten Möller und Dr. Roth. In Frage kommen etwa die 26 Infostellen des Geoparks, Landratsämter, Rathäuser und Bildungseinrichtungen, aber auch Veranstaltungen wie Messen und lokale Festivitäten.

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