Albverein Abenteuerliche Wanderung im Wildwasser-Flussbett

Von zwei erfahrenen Guides angeleitet, machten sich die Böhringer auf Wildwasser-Tour. Mitunter galt es dabei, sich abzuseilen oder mehrere Meter ins Wasser zu springen.
Von zwei erfahrenen Guides angeleitet, machten sich die Böhringer auf Wildwasser-Tour. Mitunter galt es dabei, sich abzuseilen oder mehrere Meter ins Wasser zu springen. © Foto: Privat
Böhringen / swp 20.07.2018

Nach dem Motto „Abenteuer beginnen, wo Pläne enden“, war der Schwäbische Albverein Böhringen kürzlich auf dem Wasser unterwegs. Zu Sechst ging es für ein Wochenende ins Ötztal zur ersten Canyoning Tour in der Geschichte der Böhringer Ortsgruppe.

Ausgeruht und bestens gestärkt, ging es morgens gegen 11 Uhr los. Von Ambach startete die Truppe mit einem Kleinbus nach Ötzerau. Voll ausgerüstet mit Klettersteig-Geschirr, Neoprenanzug, Helm und Neoprenschuhen ging es von hier aus zur oberen Auerklamm. Von zwei ausgebildeten Canyoning-Guides wurden die Abenteurer ausführlich eingewiesen und das richtige Verhalten beim Canyoning erklärt. Beim Abstieg in die Auerklamm erwarteten die Böhringer Felsrutschen, bis zu acht Meter hohe Überhänge, an denen es galt, sich abzuseilen oder zu springen. Unmittelbar neben tosenden Wasserfällen. Doch kein Grund zur Panik vor dem sprudelnden und dröhnenden Wasser: der Auftrieb der Anzüge ermöglichte es, nahezu ohne Schwimmbewegung an der Wasseroberfläche zu bleiben. Sollte einen der Mut verlassen, gab es an jeder Stelle die Möglichkeit sich abzuseilen. An einem Grillplatz gab es dann eine wohlverdiente Rast.

Auf Wanderwegen ging es weiter ins Tal zur Basisstation.  Den Abend ließ die Gruppe im Steakhaus und Irish-Pub ausklingen. Bevor es am nächsten Tag auf die Heimreise ging, wurde noch zum Piburgersee gewandert  – und nebenbei Ideen für neue Wanderziele gesammelt.

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