Schlechtes Wetter gibt’s ganz einfach nicht, sondern nur unpassende Kleidung: Das hatten sich die Jungen und Mädchen, Frauen und Männer gedacht, die trotz der nasskalten Witterung mit der Tendenz zum Graupelschauer auf einen Start beim 22. Stadtlauf nicht verzichten wollten. Sie honorierten damit auch das Engagement des TSV Urach, der sich letztlich doch über eine recht rege Beteiligung freuen konnte: Knapp 400 Sportler von drei bis 72 Jahren hatten sich trotz des alles andere als läuferfreundlichen Wetters auf die Innenstadtstrecke gemacht.

Schnellster war mit 33:46 Minuten der vereinslose Starter Samuel Gottlieb, gefolgt von Tim-Phillip Koch (TSV Glems) und Stefan Zehringer aus Reutlingen. Schnellste Frau war Monika Reichle.

Für die Abteilung Turnen und Leichtathletik des TSV Urach war eine Absage des Stadtlaufs trotz der verheerenden Wetterprognosen nie in Betracht gekommen, zu viel hatte der Verein bereits in die Organisation investiert – finanziell wie auch an ehrenamtlicher Arbeit.

Der TSV hatte mit weitaus weniger Teilnehmern und Zuschauern als üblich gerechnet, am Ende fiel die Bilanz dennoch recht zufriedenstellend aus: „Der Stadtlauf verlief erfolgreicher als erwartet“, hieß es aus den Reihen der erfahrenen Ehrenamtlichen.

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Sportler im Alter von drei bis 72 Jahren haben sich am Samstag trotz des alles andere als läuferfreundlichen Wetters auf die Innenstadtstrecke gemacht.