Ludwigsburg / BZ  Uhr
Bei Füchsen im Landkreis wurde in den vergangenen Wochen erneut das Staupevirus nachgewiesen - als Krankheits- und Todesursache.

Bei Füchsen im Landkreis wurde in den vergangenen Wochen erneut das Staupevirus nachgewiesen - als Krankheits- und Todesursache. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde die Erkrankung in Remseck, Ludwigsburg, und Eberdingen diagnostiziert. Auch im Enzkreis wurde in den letzten Monaten vermehrt Staupe bei Füchsen festgestellt. Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektion, die vor allem bei Hunden bekannt ist. Empfänglich für das Virus sind auch Füchse, Dachse, Marder, Frettchen und Waschbären. Der Mensch kann nicht an Staupe erkranken.

Der beste Schutz der Tiere ist eine Impfung. Das Veterinäramt empfiehlt deshalb allen Hunde- und Frettchenhaltern, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen und gegebenenfalls impfen zu lassen.

Erkrankte Tiere haben hohes Fieber, sind matt und appetitlos. Häufig kommen Atemwegserkrankungen hinzu. Bei chronischem Krankheitsverlauf wird das Nervensystem schwer geschädigt. Hunde sterben oft an Staupe. Überlebende Tiere behalten oft Lähmungen oder Verhaltensstörungen. Übertragen wird das Virus durch Speichel, Nasen- und Augensekret sowie durch Kot und Urin infizierter Tiere.