Auch in diesem Jahr verwandelt sich der barocke Innenhof des Ludwigsburger Schlosses gleich an acht Abenden zum Konzertgelände. Zum zehnten Mal – erstmals im Jahr 2010 und 2011 nicht – finden die KSK Music Open statt. „Es waren noch nie so viele Acts wie 2020, aber es ist ja auch das Jubiläumsjahr“, sagt Daniel Niedrich von der Ludwigsburger Agentur Eventstifter, die das Musikevent Jahr für Jahr auf die Beine stellt. Beim Booking habe die Agentur wieder mit ihrem Partner dem Stuttgarter Konzertbüro Music Circus kooperiert.

Booking lief rund

„Das Booking lief rund“, resümiert Niedrich. Bereits Ende November stand das komplette Line-up. „Wir haben aber auch intensiv gesucht und versucht abwechslungsreich zu buchen.“ Vom Gelingen dessen ist der Projektleiter von Eventstifter überzeugt: „Ich denke, es ist für jeden etwas dabei. Verschiedene Genres und Acts für verschiedene Altersklassen und verschiedene Geschmäcker.“

Ganz ist die Suche nach passenden Bands jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Vorbands fehlen noch. „In den nächsten Wochen beginnt die Bewerbungsphase für lokale Bands, die als Vorgruppe auftreten wollen“, erklärt Daniel Niedrich. Bands, die sich „ins Blaue hinein bewerben“ haben keine Chance, sagt er. „Es muss schon zum Hauptact passen. Das bringt auch den kleinen Bands selbst mehr“, so Niedrich. Und ja, die Hauptbands haben dabei ein Mitspracherecht.

Bands entscheiden selbst

Eventstifter treffe eine Vorauswahl, die finale Entscheidung fällen dann aber die Bands. „Viele bringen natürlich auch eigene Vorbands mit“, trotzdem liege den Veranstaltern die Förderung von Nachwuchsbands aus der Region sehr am Herzen. Oftmals entstünden dadurch ungeahnte Möglichkeiten für die Anfänger im Musik-Business, etwa die Chance, öfters als Vorband beim KSK-Hauptact zu spielen oder gar eine Tour zu begleiten. „Das System hat sich bewährt und funktioniert gut“, sagt Niedrich.

Welches Konzert wohl das Meistbesuchte wird? „Jeder Tag hat sehr großes Potenzial“, sagt der Projektleiter. Bei Annenmaykantereit etwa oder auch Sarah Connor gehen die Veranstalter von ausverkauften Konzerten aus. Dieter Thomas Kuhn steht bereits zum vierten Mal aus der KSK-Bühne, zwei Mal waren seine Konzerte ausverkauft.

Insgesamt sagt Niedrich: „Wir erwarten eine Rekordbesucherzahl.“ Der bisherige Kartenverkauf sei auch bereits gut angelaufen – bis zum ersten Konzert – DJ Bobo am 31. Juli – sind es aber auch noch 205 Tage.

Info Tickets gibt’s online ab 41 Euro.

ticket.eventstifter.de
www.ksk-music-open.de

Acht Musik-Acts stehen auf der KSK-Bühne


Den Anfang macht DJ Bobo am Freitag, 31. Juli. Konzertbeginn ist um 20, Einlass um 18 Uhr. Revolverheld ziehen am Folgetag, 1. August, um 19 Uhr nach, Einlass 18 Uhr. Am Sonntag, 2. August, treten Annenmaykantereit ab 18.30 Uhr auf, Einlass ist eine Stunde vorher. Dienstag, 4. August folgt Lionel Richie. Konzertbeginn 20, Einlass 18.30 Uhr.
Alligatoah folgt am Mittwoch, 5. August, um 20 Uhr, Einlass ist 17.30. Avantasia tritt am Donnerstag, 6. August, 19.30 Uhr auf, Einlass ist 18 Uhr. Dieter Thomas Kuhn folgt am Freitag, 7. August, 20.15 Uhr, Einlass ist 18 Uhr. Den Abschluss bildet Sarah Connor am Samstag, 8. August. Einlass ist um 18, Konzertbeginn um 20 Uhr. hevo