Wer Messestände und sogenannte "Showrooms" gestaltet und aufbaut, wer Marken inszeniert, der kommt an der Veranstaltung "Raumwelten - Plattform für Szenografie, Architektur und Medien" im Grunde nicht vorbei. Zumindest versprechen die Veranstalter, die Film- und Medienfestival gGmbH und die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart, ein "maßgeschneidertes Programm für verschiedene Zielgruppen", wie es in einer Mitteilung heißt. Die "Raumwelten" sehen sich als branchenübergreifende Fachveranstaltung für Architektur und Medien im Raum.

Die verschiedenen Zielgruppen, das sind Entscheider aus der Wirtschaft, Agenturen und Kreative aus den Bereichen Architektur, Design, Event, Messebau, Markeninszenierung, "Brand Retail", Technologie und ganz allgemein Interessenten aus dem Ausstellungswesen. Zudem soll Studenten die Möglichkeit gegeben werden, Kontakte mit den führenden Köpfen der Branche aufzunehmen.

Zum dritten Mal finden die "Raumwelten" in diesem Jahr in Ludwigsburg statt - vom 12. bis zum 14. November in und um die Filmakademie. Im vergangenen Jahr besuchten 2500 Teilnehmer den Kongress, was wohl auch an den Referenten lag. In diesem Jahr kommen unter anderem: Hubertus Gaßner von der Hamburger Kunsthalle, Elisabeth Menasse-Wiesbauer (Zoom-Kindermuseum, Museumsquartier Wien) oder Michael Mack ("MackMedia", Europapark Rust). Und warum Ludwigsburg? "Die Stadt bietet den kulturell und wirtschaftlich idealen Rahmen für ,Raumwelten'. Sie liegt im Zentrum der bedeutendsten Kreativregion Deutschlands, viele weltweit renommierte Unternehmen aus dem Bereich Kommunikation im Raum sind hier beheimatet. Mit der Filmakademie und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg sitzen in Ludwigsburg zwei der innovativsten Kreativschmieden des Landes - beide sind auch unsere Partner", erklärt Nora Hieronymus für die Veranstalter.

Neu ist in diesem Jahr, dass der Kongress auch öffentlich ein deutliches Zeichen setzt. Mittelpunkt des dreitägigen Kreativ-Spektakels wird ein Raumwelten-Pavillon sein, der als "offener Begegnungsort" von Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und der Hochschule für Technik in Stuttgart in Form einer riesigen gestrandeten Qualle gestaltet wurde und auf dem Akademiehof als, so wörtlich, "Paradebeispiel für temporäre Architektur und öffentliches Sinnbild für Kommunikation im Raum" errichtet wird. In dem Pavillon werden laut Veranstalter Vorträge, Empfänge und Workshops stattfinden. Außerdem wird er Schauplatz für Installationen, Performances und Vorführungen.

Noch ein Highlight versprechen die Veranstalter der Film- und Medienfestivalgesellschaft. Der Verband für Direkte Wirtschaftskommunikation ("FAMAB") wird die "FAMAB"-Award-Gala im Rahmen der Raumwelten am 12. November erstmals in der Ludwigsburger MHP-Arena abhalten. Nach eigenen Angaben ist der "FAMAB"-Award einer der wichtigsten Kreativ-Awards im deutschsprachigen Raum.

Info
Kontaktdaten sowie alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es online: <span class="externalwebaddresstext">www.raum-welten.com</span>