Die „Wüstenrot & Württembergische-Gruppe“ („W&W“) baut am Standort Kornwestheim einen neuen Campus und investiert Millionen in die Bürolandschaft. Diese Woche wurde Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert. Die beiden neuen Bürohäuser sollen laut einer Mitteilung von „W&W“ Anfang 2018 bezugsfertig sein und Platz für rund 1200 „W&W“-Mitarbeiter bieten. Die Belegschaft des dazugehörigen Rechenzentrums kann bereits Mitte 2017 die Arbeit aufnehmen. Sobald die beiden Bürogebäude bezugsreif sind, stehen auch die zwei Parkhäuser mit rund 880 Auto- und 90 Fahrrad-Stellplätzen zur Verfügung, heißt es.

Sieben Neubauten

„Ein Unternehmen, das baut, glaubt an sich“, sagte „W&W“-Vorstandsvorsitzender Dr. Alexander Erdland während der Richtfests. Dem ersten Bauabschnitt soll deshalb gleich ab 2018 der zweite folgen, um den „W&W-“Campus bis 2023 fertigzustellen. Beschlossen sind zusätzliche fünf Bürohäuser für weitere 2800 Arbeitsplätze. Mit insgesamt sieben Neubauten kann die W&W-Gruppe dann in wenigen Jahren am Standort Kornwestheim 4000 Arbeitsplätze anbieten.

Zunächst jedoch gilt es, den ersten Bauabschnitt bis Ende 2017 bezugsreif zu stellen. Der Rohbau der ersten beiden Neubauten ist abgeschlossen, bis auf wenige Restarbeiten in den Technikgeschossen auf den Dächern. Die Montage der Fenster hat begonnen, ebenso der Innenausbau im Bereich der technischen Gewerke. Bis Jahresende 2017 folgt dann die Ausstattung mit Mobiliar und Technik.

Das Rechenzentrum, das im Untergeschoss des östlichen Bürohauses entsteht, wurde pünktlich im August 2016 an IBM als Generalunternehmer übergeben. Der Ausbau hat begonnen und wird voraussichtlich zum 30. Juni nächsten Jahres abgeschlossen sein, so die „W&W“-Gruppe.

 Die zwei neuen Bürohäuser werden im Süden des Kornwestheimer „W&W“-Areals auf einer Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern gebaut. Das Investitionsvolumen des ersten Bauabschnitts beträgt 130 Millionen Euro, der zweite Bauabschnitt wird rund 280 Millionen Euro kosten.