Ludwigsburg Mundart-Preis für Ludwigsburger Filmemacher

Ludwigsburg / BZ 22.10.2014
Der Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart in der Sparte "schwäbisch-alemannische Filmemacher" geht an den Ludwigsburger Autor und Regisseur Christopher Stöckle für seinen Kurzfilm "Gignéville".

Bei der Preisverleihung wurde der mit 2500 Euro ausgezeichnete Preisträger von der Landessenderdirektorin des Südwestrundfunks, Stefanie Schneider, für seine berührende Darstellung einer schwäbisch-französischen Liebe am Ende des Zweiten Weltkrieges gelobt.

Den zweiten Preis in Höhe von 1500 Euro erhielt der Stuttgarter Stefan Karl Röser und sein Film "Die tiefe Stimme der Natur", eine filmische Adaption des preisgekrönten Theaterstücks "Waidmannsheil" von Susanne Hinkelbein, in dem die urschwäbischen Darsteller Berthold Biesinger und Gerd Plankenhorn vom Melchinger Theater Lindenhof sprachlich und mimisch in die Abgründe der schwäbischen Seele blicken lassen. Mit dem dritten Preis und 1000 Euro wurde der Videoclip "I ben Bäcker" von Frieder Stöckle bedacht. Matthias Dietrich als Florian Laible und Dominik Kuhn alias Dodokay aus der TV-Serie "Laible und Frisch" gelingt dabei ein überhaupt "net altbackener", frischer schwäbischer Rap Beim mit 500 Euro dotierten Publikumspreis wählten die Zuschauer den Trickfilm "Drohtesl-Cowboys" der Rottenburger Band "Subbr Sach". Sehr zufrieden mit dem großen Zuspruch bei der Verleihungsveranstaltung zeigte sich Dr. Wolfgang Wulz, der Vorsitzende des Vereins "schwäbische mund.art".

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